Freitag, 11. Dezember 2009

Triboker besuchen Likatien

Vom 4. bis zum 6.12.2009 besuchten Mitglieder des Stammes der Triboker den Stamm der Likatier zu Füssen.
Bei der Gelegenheit nahmen die Besucher auch an dem alljährlichen "Kloasa-Treiben", einem alten Volksbrauch, teil.
Ein wenig Hintergrundinformation über diesen Brauch ist hier zu finden oder auch hier.
Über den Ursprung dieses Brauchs gibt es allerdings unterschiedliche Auffassungen. In Füssen wird das Kloasa und ebenso das Bärbele-Treiben am Tag vorher (an dem nur Frauen teilnehmen) als "Percht-Treiben" verstanden.
Es war ein schönes Gemeinschaftserlebnis.
Die besuchenden Triboker nutzten auch die Gelegenheit, freundschaftliche Bande wieder aufzugreifen und zu vertiefen.
Zum Kloasa-Treiben einige Schnappschüsse (die Datumsangaben sind allerdings falsch, da die Kamera mal zwei Wochen vorher ihr Gedächnis verloren hatte; es war der 5.12.2009):

Kloasa-Aktivisten der Likatier und Triboker

Die wilden Männer der Percht gehen um

-

-

-
>
>
Jede Menge Schaulustige hatten grossen Spaß.

Stamm der Triboker hat einen eigenen Blog

Der Stamm der Triboker hat sich nun einen eigenen Blog angelegt. Seine URL ist //triboker.twoday.net.
Die Zweckbestimmung des Blogs ist allerdings auf stammesinterne Nachrichten gerichtet.
News und Grundsatzartikel werden weiterhin hier in der Nemetischen Heimatzeitung erscheinen.
Ausserdem gibt es weiterhin den Blog "Grünes Haus Zunsweier".

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Stamm der Triboker zu Nemetien begründet

Die Hausgemeinschaft Grünes Haus Zunsweier beschloss heute, am Abend des 28.10.2009, die Gründung des Stammes des Triboker zu Nemetien mit sich selbst als Gründungsmitglieder.
Es wurde eine Gründungsdeklaration verabschiedet, die notwendige formale Regeln, Begriffsdefinitionen und Verfahren definiert.
Ein bereits vor der Gründung vorliegender Aufnahmeantrag einer langjährigen Gefährtin im nemetischen Aufbau wurde einstimmig unmittelbar nach Verabschiedung der Gründungsdeklaration angenommen.
Der Stamm sieht den Stamm der Likatier als eines seiner Vorbilder an und fühlt sich mit diesem, sowie der Lebensgemeinschaft/Kommune Weinheim freundschaftlich verbunden.
Alle Unterstützer des nemetischen Projektes und alle Freunde und Angehörigen der Gründungsmitglieder können sich eingeladen fühlen, dem neuen Stamm beizutreten.
Beitrittsanträge bitte an den Kanzler des Stammes, Nemetico, richten: nemetico [at] nemetien.org

Gründungsdeklaration des Stammes der Triboker zu Nemetien

1. Die Bewohner des Grünen Hauses Zunsweier beschliessen hiermit die Gründung eines Stammes im Rahmen des Projektes Nemetien.
2. Der Name des Stammes wird lauten: Stamm der Triboker zu Nemetien.
3. Mit dem Begriff Stamm bezeichnen wir eine Solidargemeinschaft von Menschen mittlerer Größe (d.h. größer als eine Kleinfamilie, kleiner als eine Gemeinde), die sich als Lebensgemeinschaft versteht. Die Stammesmitglieder unterstützen sich gegenseitig in allen Fragen des Lebens. Sie streben den Aufbau von Kooperativen und Kooperationen auf ökonomischem, kulturellem, politischem (in einem weiten Sinne), künstlerischen und wissenschaftlichen Ebenen an.
Der Begriff Stamm wurde vom Stamm der Likatier mit Sitz in Füssen / Allgäu übernommen und scheint uns – trotz des möglichen, aber unzutreffenden Verdachtes auf eine „Rückwärtsorientierung“ – geeignet, unser Gemeinschaftsprojekt zu benennen.
4. Mit der Namenswahl „Triboker“ hat folgende Gründe: Die historischen Triboker waren Sueben in der Nähe von Straßburg, die sich nach Caesars De bello gallico (1,51) im Gefolge des Ariovistus befanden. Wir ehren mit dieser Namenswahl auch die Landschaft unseres ersten Stammeshauses in der Ortenau und betonen – wegen der großen geographischen Nähe zu Straßburg - zugleich den transnationalen, internationalen Charakter unserer Gründung.
Diese Namenswahl hat insofern auch keinerlei Restriktionen hinsichtlich der künftigen Stammesmitglieder, ihrer Nationalität, Hautfarbe, Muttersprache, Staatsangehörigkeit etc oder ihrer Wohnorte zu Folge.
5. Der Zusatz „zu Nemetien“ verbindet den Stamm untrennbar mit dem Projekt Nemetien, das orientiert an den Sieben Nemetischen Leitideen einen solidarischen Verbund von Stämmen und anderen Großgemeinschaften beinhaltet.
6. Als Beiname des Stammes der Triboker zu Nemetien wird auch „Ortenau-Phalansterium“ verwendet, womit wir den großen utopischen Sozialisten Charles Fourier ehren. Der Beiname kann auch einzeln oder in Kombination mit dem Stammesnamen verwendet werden (Stamm der Triboker zu Nemetien /Ortenau-Phalansterium), je nach Bedarf.
7. Als künftige Organe des Stammes definieren wir jetzt schon (und gewiss vorläufig):
- die Stammesversammlung
- den Stammesrat
- die Kanzlei
- der/die Sachem
8. Die Stammesversammlung ist die Versammlung aller Stammesmitglieder und ist vorerst für jedes Quartal im Grünen Haus Zunsweier geplant.
9. Der Stammesrat vertritt den Stamm in den Zeiten zwischen den Stammesversammlungen und trifft Entscheidungen für diesen. Die Entscheidungen des Stammesrates müssen von der nächsten Stammesversammlung bestätigt werden. Der Stammesrat nimmt Aufnahmeanträge entgegen und entscheidet über ihre Bestätigung.
10. Die Kanzlei verwaltet in geeigneter Datenform die Stammesliste und registriert bzw protokolliert nachvollziehbar Ereignisse innerhalb des Stammes. Die Stammesliste hat deskriptiven und keinen normativen Charakter und ist durch jedes Stammesmitglied einsehbar. In ihr wird der Mitgliedschaftsstatus, seine Veränderungen und die interne Zugehörigkeit zu Substrukturen festgehalten, sowie freiwillig deklarierte Daten zu den Mitgliedern festgehalten.
11. Als Sachem bezeichnete man den Friedenshäuptling jeder größeren indianischen Siedlung bei den Irokesen. Der Begriff „Friedenshäuptling“ unterstreicht den nach innen gerichteten, kommunikativen, auf Interessenausgleich und Verständigung ausgerichteten Charakter dieser Einrichtung früherer gentiler Stämme.
Der/die Sachem ist Ansprechpartner und Moderator bei internen Konflikten, ist um Integration aller Stammesangehörigen besorgt und direkter Ansprechpartner für alle Stammesangelegenheiten für alle Stammesmitglieder.
12. Die erste Stammesversammlung ist für das Jahresende 2009 im Grünen Haus Zunsweier vorgesehen.
13. Zum Stammesrat deklarieren sich vorläufig die Gründungsmitglieder, also das Grüne Haus Zunsweier, einstweilen selbst. In einer späteren Phase, nach einem zahlenmäßigen Wachstum, ist an ein Wahlverfahren für den Stammesrat gedacht.
14. Zum ersten Kanzler des Stammes wird Nemetico eingesetzt.
15. Zum ersten Sachem des Stammes wird Mischa eingesetzt.
16. Die Stammesmitgliedschaft wird erworben durch Beitrittsantrag und die Bestätigung des Antrages durch den Stammesrat. Jedes Mitglied erhält zunächst den Status eines „Lebemenschen“, im Falle einer Frau „Lebefrau“, im Falle eines Mannes „Lebemann“.
Es ist grundsätzlich auch möglich, die Mitgliedschaft durch Beschluss zeitweise zu suspendieren oder auch ganz aufzuheben, wenn sich ein Mitglied mehrfach und grob – nach Einschätzung der Mehrheit des Stammes –illoyal und unsolidarisch gegen den Stamm oder einzelner seiner Mitglieder verhält.
17. Wir unterscheiden analog zum Aufbaumodell des Stammes der Likatier verschiedene Einlass-Stufen (Stammes-Kreise) der Mitgliedschaft im Stamm. Wir haben dieses System in groben Zügen, allerdings mit für uns notwendigen und sinnvollen Modifikationen, vom Stamm der Likatier übernommen, da es sich nach unserer Einschätzung um einen Erfolgsfaktor im Gemeinschaftsaufbau handelt.
Diese Stammeskreise sind die folgenden:
- Lebemenschen
- Spurmenschen
- Kernmenschen
Diese Zugehörigkeit zu den Stammeskreisen basiert auf der freiwilligen Entscheidung des Mitgliedes und der Bestätigung durch die anderen Angehörigen dieser Einlass-Stufe. Vor allem aber ausschlaggebend ist, ob die reale Beziehung zwischen der/dem einzelnen und den anderen Mitgliedern der Gemeinschaft so intensiv ist, daß man sie als der Einlass-Stufe (Stammeskreis) entsprechend empfindet.
Zusätzlich gibt es noch den Status des Lamatieden.
18. Lebemenschen. Das sind die Stammesmitglieder, die am Leben des Stammes in einer selbstgewählten Art und Weise teilhaben, sich mit dem Stamm identifizieren und Stammesmitglieder sein wollen.
Lebemenschen sind gegenüber dem Stamm und den anderen Mitgliedern gegenüber loyal und solidarisch und unterstützen sich gegenseitig im Rahmen ihrer Möglichkeiten.
Ein Lebemensch gehört automatisch auch dem äußersten Stammes-Kreis an, nämlich den Lamatieden.
Automatisch Lebemenschen des Stammes werden ohne eigenen Beschlussantrag Kinder von Stammesmitgliedern vor der Volljährigkeit.
Mitglieder befreundeter Stämme können auch gleichzeitig Lebemenschen in unserem Stamm werden, weil es die gegenseitigen Beziehungen stärkt.
Lebemenschen haben jederzeitiges Gastrecht im Sinne des bürgerlichen Rechtes in den Stammeshäusern.
19. Spurmenschen. Besonderes Merkmal ist, daß sie sich wirtschaftlich in höherem Maße auf den Stamm, seine Häuser und seine Betriebe einlassen und eine Verantwortung dafür übernehmen. Ein Spurmensch gehört automatisch auch den beiden äußeren Stammes-Kreisen an, nämlich den Lebemenschen und den Lamatieden.
20. Kernmenschen (analog zu den likatischen Schwurmenschen) sind die Stammesmitglieder, die sich versprochen haben, sich nie wieder zu verlassen. Sie betrachten den Aufbau des Stammes oder – im Falle seiner Aufspaltung aus Verbreitungsgründen - einer seiner Abkömmlinge als ihre Lebensaufgabe.
Die Frage der Zugehörigkeit zu diesem Kreis kann daher nicht eine willkürliche Festlegung oder Entscheidung sein, sondern kann nur davon abhängen, ob die reale Beziehung zwischen einem einzelnen und den Mitgliedern der Kernmenschen-Gemeinschaft so intensiv ist, daß man sie gegenseitig als eine wie oben beschriebene empfindet.
Ein Kernmensch gehört automatisch auch allen äußeren Stammes-Kreisen an, wie den Spurmenschen, den Lebemenschen und den Lamatieden.
21. Zusätzlich zu diesen auf absoluter Freiwilligkeit basierenden Einlass-Stufen kennen wir noch den Status des „Lamatieden“ ( = latent manifest). Der Name "Lamatiede" ist ein zusammengesetztes Wort. Das "La" steht für die latenten Stammesmitglieder, das "ma" steht für die manifesten Stammesmitglieder und der Wortteil "tieden" ist ein der Biologie entlehnter Ausdruck für die Mitglieder. Latent manifeste „Mitglieder“ sind demnach:
- Alle Lebemenschen (=manifeste).
- Alle direkten Vorfahren aller Stammesmitglieder, einschließlich sozialer (und nicht nur biologischer) Eltern.
- Alle biologischen Kinder aller Stammesmitglieder.
- Alle Menschen, die nach Einschätzung und Beschluss des Stammes sich in der Vergangenheit förderlich auf den Stamm und seine Ressourcen ausgewirkt haben.
- Alle Menschen, die auf Beschluss des Stammes als Freunde des Stammes gelten (Ehrenmitgliedschaft).
- Verstorbene Kinder der Stammesmitglieder.
- alle, die – aus welchen Gründen auch immer- den Stamm wieder verlassen werden.
Menschen, die diesen Kriterien entsprechen, werden der Kanzlei zur Eintragung gemeldet.
22. Zur Gründung des Stammes deklarieren sich Nemetico und Mischa übereinstimmend zu Kernmenschen. Hans, Ralf, Mischa und Nemetico deklarieren sich übereinstimmend zu Spurmenschen und Lebemenschen.
23. Stammesmitglieder im Sinne der stimmberechtigten Teilnahme an der Stammesversammlung sind alle Lebemenschen des Stammes.
24. Bereits entworfene Unterstrukturen des Stammes sind: Ker, Klan und Kooperative.
Als Ker bezeichnen wir ein Stammeshaus oder ein im Besitz oder unter Verwaltung des Stammes oder von Stammesmitgliedern stehenden mehr oder minder zusammenhängenden Gebäudekomplex. Kers haben ihre eigenen inneren Regeln und Autonomie. Die Zugehörigkeit zu einem Ker ist stets eindeutig.
Als Klan bezeichnen wir eine erweiterte Familienstruktur, im Grunde eine Gruppenehe mit entsprechender, auf Dauer angelegter Verbindlichkeit. Klans haben ihre eigenen inneren Regeln und Autonomie. Die Zugehörigkeit zu einem Klan ist stets eindeutig.
Als Kooperative bezeichnen wir jeden Zusammenschluss von Stammesmitgliedern zur Verfolgung eines gemeinsamen ökonomischen, sozialen, politischen oder kulturellen Zweck (also Vereine, Firmen etc.). Ein Stammesmitglied kann mehreren Kooperativen angehören. Es können auch Nichtmitglieder einzelnen Kooperativen angehören. Allerdings werden nur diejenigen Organisationen als Stammes-Kooperativen erfasst und bezeichnet, die mehrheitlich von Stammesmitgliedern oder gemeinsam mit Mitgliedern befreundeter Stämme getragen werden.
25. Derzeit gibt es nur ein einziges Ker des Stammes, das Grüne Haus Zunsweier. Ein Klan besteht derzeit noch nicht. Als Kooperativen sind eine GHZ Unternehmergesellschaft, eine GAKS (Genossenschaft von Arbeitslosen und Kleinselbständigen) und eine Nemetische Nachbarschaftshilfe Zunsweier e.V. in Planung.
26. Wir betrachten den Stamm der Likatier in Füssen und die Kommune / Lebensgemeinschaft Weinheim als eng befreundete Stämme, zu denen wir dauerhafte, herzliche und solidarische Beziehungen pflegen wollen. Wir sehen die gemeinsame Aufgabe im Aufbau einer auf Solidarität gegründeten Bewegung entstehender Stämme, Kooperativen, Genossenschaften und Kommunen und der Propagierung des genossenschaftlichen und solidarischen Zusammenschlusses.
27. Wie jede Deklaration hat auch diese vorläufigen Charakter und wird durch nachfolgende Deklarationen ergänzt, modifiziert und ggfs sogar teilweise aufgehoben werden.

Zunsweier, der 28.10.2009

Hans
Mischa Deva
Nemetico
Ralf

Mittwoch, 9. September 2009

Herbstfest im Grünen Haus Zunsweier 25.9.2009

Für Freitag, den 25.September 2009 lädt das Grüne Haus Zunsweier zu einem Herbstfest mit Musik ein.
Übernachtungsmöglichkeiten sind vorhanden (zwar noch nicht reichlich, aber Voranmeldungen sind hilfreich für uns).
Besucher werden gebeten, zu trinken und eine Kleinigkeit zu essen mitzubringen ("Bottlefete").
Der folgende Tag (26.9.2009) ist ein "offener Tag" für uns und alle Besucher.

77656 Offenburg-Zunsweier, Michael-Armbruster-Str. 7

Veranstaltung "Anziehende Arbeit bei Charles Fourier" im Grünen Haus Zunsweier

Am Samstag den 12.9.2009 findet um 17:30 Uhr - im Rahmen der Tantrischen Bauwoche - ein Vortrag zum Thema "Liebe und anziehende Arbeit bei Charles Fourier" im Grünen Haus Zunsweier statt.
Das Konzept der anziehenden Arbeit war bahnbrechend in der Geschichte des utopischen Sozialismus.
Einen informativen Text, der dem Inhalt des Vortrages weitgehend entspricht, findet sich hier.
Der Vortrag dient uns allerdings vor allem als Anlass für einen Austausch über persönliche Erfahrungen mit den Themen Arbeitszwang und anziehende Arbeit. In diesem Zusammenhang werden wir auch das Thema Bedingungsloses Grundeinkommen ansprechen.
Anschließend gibt es eine kleine Fete mit Musik, vielleicht auch ein Feuer in einer Jurte.
Adresse:
77656 Offenburg-Zunsweier, Michael-Armbruster-Str. 7

Ausflug zur Lebensgemeinschaft Weinheim

Am 11.9.2009 findet in den Räumlichkeiten der Lebensgemeinschaft Weinheim eine Fete statt. Die befreundete Gemeinschaft Grünes Haus Zunsweier hat beschlossen, mit einigen Mitgliedern die Fete zu besuchen. Es sind noch zwei Mitfahrplätze von Offenburg nach Weinheim verfügbar. Abfahrt ist um 18 Uhr.

Der Ausflug findet im Rahmen der Tantrischen Bauwoche des Grünen Hauses statt.

Im Zeichen der Wirtschaftskrise müssen Vorstellungen von Gemeinschaftsbildung klarer werden

Das nemetische Projekt entstand um 2000 und war aus einigen Jahren relativ blinder Suche nach den Möglichkeiten von Gemeinschaftsbildung hervorgegangen.
Gewissermassen ein Vorläuferprojekt war die Gruppe "Maitea" gewesen, die sich selbst als eine Gemeinschaftsgründungsinitiative verstand. Trotz einer vergleichsweise klaren Plattform zur Gründungszeit war diese Gruppe bestenfalls ein vager Freundeskreis aus im wesentlichen "gemeinschaftssehnsüchtigen" Menschen, deren Interessen aber in erster Linie auf aktuelle Partnersuche und geselliges Beisammensein beschränkt waren.
Das nemetische Projekt sollte eine Zielvorstellung definieren, das geeignet ist, geistiges Dach einer breiteren Bewegung (also mehr als nur zeitweilige Cliquen und Bekanntschaftskreise) zu bilden. Das Umfeld bestand vor allem aus esoterisch-ökologisch orientierten Menschen mit vagem "spirituellem" Anspruch.
Gemeinschaftsbildung war für dieses Feld "nice to have", eine schöne Idee, aber keine Notwendigkeit und im wesentlichen auch kein Modell einer lebenswerten Zukunft.
Nun leben wir mitten in einer globalen Wirtschaftskrise, deren Ausmasse noch gar nicht zu erfassen sind.
Die Gemeinschaftsgründungsinitiativen des esoterisch-ökologisch-"spirituellen" Feldes scheiterten samt und sonders. Meistens war der entscheidende Faktor für das Scheitern dieser Initiativen, dass die beteiligten Menschen ungefiltert die Verhaltensweisen und Reaktionsmuster einer untergehenden Kultur mit sich brachten und diese in den "Gemeinschaften" dann auch wild ausagierten.
Heute existieren im geographischen Raum Oberrheinische Tiefebene und im Einflussbereich der nemetischen Bewegung nur zwei Gemeinschaften, die diesen Namen wirklich verdienen: die Kommune Weinheim und das Grüne Haus Zunsweier.
Das ist ernüchternd.
Es wird die Zeit kommen, und zwar sehr bald, da werden genossenschaftliche Zusammenschlüsse von Menschen zur gemeinsamen Arbeit und zum gemeinsamen Leben eine Notwendigkeit sein, um überhaupt sinnvoll leben zu können. Die Vereinzelung der Menschen nimmt immer mehr zu, ausser in den Ober- und Mittelschichten haben traditionelle Familienmodelle kaum noch Bestand.
Das nemetische Konzept war bei seiner Entstehung zugegebenermaßen stark auf das esoterisch-ökologisch-spirituelle "Publikum", das damals die regionale "Gemeinschaftsbewegung" bildete, ausgerichtet. Doch dieses Potential, dieses Milieu hat - dieser Blick nach mehr als 10 Jahren zurück ist nötig - allerdings keine nennenswerten Gemeinschaftsansätze hervorgebracht. Die "Gemeinschaftsaktivitäten" (z.B. Sommercamp) waren meist auf die kollektive Zelebrierung von Gemeinschaftssehnsucht ausgerichtet.
Die Hypothese aber, dass zelebrierte Gemeinschaftssehnsucht auch zur Gemeinschaftsbildung führt, muss nunmehr verworfen werden.
Zelebrierung von Gemeinschaftssehnsucht ist weder ein notwendiger noch ein hinreichender Faktor bei der Gemeinschaftsbildung. Notwendig sind vielmehr Werte und Verhaltensweisen wie Solidarität, Loyalität und Transparenz in der Kommunikation.
Und die Zielgruppe des nemetischen Projektes muss sich ändern. "Gewöhnliche" ArbeiterInnen und Arbeitslose, die ihr Schicksal in die Hand nehmen wollen und sowohl eine lebenswerte Gegenwart wie auch eine lebenswerte Zukunft erschaffen wollen, werden das Rückgrat der nemetischen Bewegung sein müssen.
Konkrete gegenseitige Hilfe auf allen Gebieten ist diesbezüglich wichtiger als Trommeln am Lagerfeuer und endloses (und folgenloses) Intonieren von Mantras.
Die nemetische Bewegung wird also durch eine Transformation gehen müssen. Wir packen es an.

Aufhebung des Regionalismus im Nemetischen Projekt

Während der Entstehung des Nemetischen Projektes (um 2000 herum) spielte eine regionalistische Komponente eine durchaus große Rolle. Hintergrund waren in alternativen Szenen diskutierte Konzepte eines "Europas der Regionen" (statt eines Europa der Nationalstaaten).
Die derzeitige Diskussion und Meinungsbildung im Kern der nemetischen Bewegung geht in eine andere Richtung. Der Regionalismus hat sich nicht als tragendes Element einer entstehenden Gemeinschafts-Bildungs-Bewegung erwiesen. Allein schon die Leserschaft dieses Blogs ist quer über ganz Deutschland und sogar darüber hinaus verstreut. Eine Beschränkung auf die Region der Oberrheinischen Tiefebene (Pfalz, Baden, Elsass, Südhessen) wäre künstlich.
Die Tendenz in der Meinungsbildung geht dahin, die regionalistische Komponente in der nemetischen Bewegung zwar nicht abzuschaffen, wohl aber, sie aufzuheben.
"Nemetien" als Begriff wird künftig nicht mehr auf eine geographische Region einzugrenzen sein.
Wer sich vom nemetischen Konzept und seinen Leitideen angesprochen fühlt, kann jederzeit Nemeter bzw. Nemeterin sein, vollkommen egal, wo der Wohnort ist.
Wir diskutieren in die Richtung, "Nemetien" als ein soziales Konzept zu verstehen, als das Wohngebiet einer Gemeinschaftsbewegung, die an den Sieben Leitideen ausgerichtet ist. "Nemetien" wäre demnach als ein Netzwerk zu verstehen, das Gemeinschaften im Sinne der Sieben Leitideen aufbaut.
In dieser Hinsicht verklaren und konkretisieren sich unsere Vorstellungen.

Sonntag, 30. August 2009

Zusammenarbeit zwischen Gemeinschaften

Die Gemeinschaften Kommune Weinheim und das Grüne Haus Zunsweier streben eine nähere Zusammenarbeit an, nachdem es sehr gute Erfahrungen in der Kooperation auf dem Nemetischen Sommercamp 2009 gegeben hatte.

Freitag, 28. August 2009

Tantrische Bauwoche im Grünen Haus Zunsweier Offenburg

Die Gemeinschaft im Grünen Haus Zunsweier lädt zu einer Veranstaltung der besonderen Art ein: eine "Tantrische Bauwoche" (sie findet vom 5.9.2009 bis zum 13.9.2009 statt).
Was bedeutet dieser scheinbar so widersprüchliche Begriff?

Was haben "Bau" (und damit auch "Bauarbeit") mit "Tantra" zu tun?


Nähere Infos zu unserer KreativZeit siehe unter
//grueneshaus.wordpress.com/2009/08/27/ganzheitlich-tantrische-bau-tage/

Das GrüneHaus Zunsweier ist integraler Bestandteil des Nemetischen Projektes. Näheres zum nemetischen Projekt:
//nhz.twoday.net

* mögenallewesenglücklichsein *

Ganzheitlich-tantrische Bau-Tage

ganzheitlich-tantrische bau-Tage

Freitag 4. September – Sonntag 13. September

im grünenHaus
in 77656 Offenburg-Zunsweier, Michael-Armbruster-Str. 7

entspannte, sinnliche kreativ-Zeit

„die liebe und die arbeit
sind die beiden einzigen wahren dinge
in unserem leben.
sie gehören zusammen: sonst ist es schief.
die arbeit ist selbst eine form der liebe.”
[marilyn monroe]

wir widmen diese zeit
unserer kreativität, lebenslust und schaffensfreude,
hingabe und phantasie, spielerisch und zwanglos.

meditation, yoga, massage, tönen, farbe, garten,
werkstatt, geistige stunden…
anziehende arbeit, unbedingte freiwilligkeit,
bedingungsloses grundeinkommen,
sein können wie ich bin, werden wie wir wirklich sind,

in gemeinschaft und mit freiraum für jede(n) einzelne(n)…
alles was uns beflügelt, und:
keine(r) darf an diesen tagen etwas tun,
was er/sie nicht tun will ! ;-)

faß dir 1 herz und komm! auf einen tee, für einen oder
mehrere tage, ein wochenende oder die ganze zeit.
gleichzeitig sind das so bißchen „tage der offenen tür”

fragen & antworten als kommentar unten!
weitere Infos folgen hier

Mittwoch, 19. August 2009

Flirtkurs von Leo auf dem nemetischen Sommercamp 2009

Leo bot auf dem nemetischen Sommercamp 2009 einen Flirtkurs an, der auch zweimal mit erheblichem Zuspruch von Frauen wie Männern aller Alterstufen besucht wurde.
In mancher Hinsicht war dieses Kursangebot bahnbrechend, vor allem, weil dieses Thema nicht in reinen Männer- und Frauenrunden, sondern in einer gemischten Gruppe behandelt wurde.
Hinzu kam die witzige und heitere Atmosphäre dieses Angebots, die vor allem durch den Referenten gut "rübergebracht" wurde. Leo hat seinen Vortrag filmen lassen und auf youtube zur Verfügung gestellt.
So können wir den Vortrag auch denjenigen Menschen zur Verfügung stellen, die an dem Kurs selbst nicht teilnehmen konnten.
Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Teil 4:

Teil 5:

Freitag, 14. August 2009

Erstes Fazit aus dem Sommercamp 2009

Ich möchte ein persönliches Fazit aus dem gerade beendeten nemetischen Sommercamp 2009 ziehen und hier transparent machen.
Ich habe auf diesem Sommercamp endgültig gelernt, dass es zwischen Gemeinschaftssehnsucht und Gemeinschaftsgefühl einen erheblichen Unterschied gibt. Beides war in diesem Camp für mich präsent und erlebbar. Aber bis jetzt pflegte ich beide Gefühle (Gefühl im Sinne von Wahrnehmung von Energiezuständen) für identisch zu halten.
Daruf basierte auch meine bisherige Annahme, dass das Gefühl Gemeinschaftssehnsucht auch mit einer gewissen Stringenz zur Gemeinschaftsbildung führt. Diese Annahme beginne ich nunmehr erheblich anzuzweifeln.
Gemeinschaftsgefühl ist erlebte Gemeinschaft, und nicht ersehnte, und dieses Gefühl ist nicht unbedingt sentimental (es kann auch sentimental sein, muss es aber nicht), während Gemeinschaftssehnsucht immer in erster Linie sentimental ist.
Erlebte Gemeinschaft waren für mich auf diesem Camp Ereignisse, wo Menschen solidarisch und loyal Hand in Hand arbeiteten, wo flexibel mit dem Thema Macht umgegangen wurde, wo Verlässlichkeit, Verbindlichkeit und Kooperation zwischen den (weiblichen wie männlichen) "Samurais" der Gemeinschaftsbildung existierte.
Ich erlebte aber auch, wie unter dem Deckmantel von purer Gemeinschaftssehnsucht Machtkämpfe und Intrigen ausgetragen wurden, deren Natur den Beteiligten oft, ja meistens gar nicht bewusst waren (jedes Sommercamp bisher war auch Arena für solche Dinge gewesen, da hat sich nichts substantiell geändert).
Für die Besucher war wie üblich das Sommercamp "ein Traum", für die Organisatoren teilweise schlichtweg ein Stress. Auch das ist nicht neu.
Ich aber frage mich, ob ich durch meine initiative Teilnahme am Camp seit 1997 einen inspirierenden Traum inszeniere, der hilft, eine andere Realität auf die Welt zu bringen, oder inszeniere ich eine Art Opiumrausch, der zwar ein schöner Traum ist, aber gerade an der Realitätbewältigung im Sinne von wahrhafter Gemeinschaftsbildung hindert?
Die Frage ist für mich offen, Feedback einzelner Besucher deuten für mich sowohl in die eine als auch die andere Richtung.
An dieser Stelle möchte ich mich bei den Besuchern aus dem Stamm der Likatier und den Besuchern der Kommune Weinheim herzlich bedanken für ihre zeitweilige Anwesenheit und tatkräftige Unterstützung, sowie an einige Menschen, die sonst so gar nicht im Licht des "Gesehen-Werdens" stehen, mit denen ich aber Erlebnisse konkreter Solidarität und Zusammenarbeit in praktischen Dingen im Hintergrund verbinde (und deren Namen ich teilweise gar nicht mehr weiss): Mischa, Augusto, Andreas aus Köln, Eugen, Tom, Mim und Renate aus Karlsruhe, allen Teilnehmern der "Männeraktion" vom Mittwoch, Gerlind, den jungen Leuten des Partybereiches, Herbert aus München, alle die am Mittwoch den Campabbau organisierten, und viele andere, die mir gerade nicht einfallen.
Ich danke diesen Menschen nicht für irgendein sachliches Ergebnis mit irgendeiner Effizienz, sondern dafür, wirklich Gemeinschaft im Handeln und im Tun erlebt zu haben.
Das gab und gibt mir Hoffnung.
-nemetico-

Mittwoch, 29. Juli 2009

Nemetisches Sommercamp 2009 geht am Donnerstag los!

Es geht morgen bereits los mit dem nemetischen Sommercamp in Bad Niederbronn.
Das Sommercamp auf dem Platz zwischen Phillipsbourg und Niederbronn findet seit 1997 mit Unterbrechungen, seit 1999 kontinuierlich statt.
Es ist seit seiner Gründung von der nemetischen Vision inspiriert. Dieses Jahr ist allerdings das erste Jahr, wo es offen als Nemetisches Camp firmiert.
näheres auf der Homepage des Sommercamps:
//www.das-sommercamp.de/

Nemetische Heimatzeitung

Nicht Heimat suchen, sondern Heimat schaffen! --- „Es geht um den Umbau der Welt zur Heimat, ein Ort, der allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war.“ (Ernst Bloch)

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Status des Weblogs

Online seit 5073 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 22. Sep, 11:28

Suche nach Stichworten in der NHZ

 

Aktuelle Beiträge

Nemetische Heimatzeitung...
Im Jahr 2010 wurde das praktische Projekt Nementien...
nemetico - 16. Dez, 17:28
Der Geist der Utopie
Ein neues nemetisches Video:
nemetico - 27. Okt, 19:03
Liebe und Arbeit bei...
Vorwort Ich habe den vorliegenden Text in seinen großen...
nemetico - 23. Aug, 03:25
Was machen die nur in...
Unter anderem: sie schauen sich den Schlafmohn an. Ein...
nemetico - 9. Jun, 06:45
Einladung zum nemetischen...
Wo? Im Belle Vallee zwischen Bad Niederbronn und Philipsbourg...
nemetico - 23. Mai, 23:54
Nemetisches Sommercamp...
Dieses Jahr ist es soweit. Vom 9.8.2010 bis zum 15.8.2010...
nemetico - 28. Apr, 08:36
Einladung ins Grüne Haus...
Ahoj! und einen herzlichen Gruß zuvor! und: *** mögen...
nemetico - 17. Mär, 15:37
Grussbotschaft vom Stamm...
Liebe Freunde vom Stamm der Triboker zu Nemetien, mit...
nemetico - 10. Jan, 04:48
NHZ wünscht allen Lesern...
Die nemetische Vision geht nun in ihr zehntes Jahr....
nemetico - 1. Jan, 01:24
Triboker besuchen Likatien
Vom 4. bis zum 6.12.2009 besuchten Mitglieder des Stammes...
nemetico - 11. Dez, 02:23
Stamm der Triboker hat...
Der Stamm der Triboker hat sich nun einen eigenen Blog...
nemetico - 11. Dez, 01:41
Stamm der Triboker zu...
Die Hausgemeinschaft Grünes Haus Zunsweier beschloss...
nemetico - 28. Okt, 22:04
Gründungsdeklaration...
1. Die Bewohner des Grünen Hauses Zunsweier beschliessen...
nemetico - 28. Okt, 21:56
Herbstfest im Grünen...
Für Freitag, den 25.September 2009 lädt das Grüne Haus...
nemetico - 9. Sep, 22:44
Veranstaltung "Anziehende...
Am Samstag den 12.9.2009 findet um 17:30 Uhr - im Rahmen...
nemetico - 9. Sep, 22:43
Ausflug zur Lebensgemeinschaft...
Am 11.9.2009 findet in den Räumlichkeiten der Lebensgemeinschaft...
nemetico - 9. Sep, 22:43
Im Zeichen der Wirtschaftskrise...
Das nemetische Projekt entstand um 2000 und war aus...
nemetico - 9. Sep, 01:43
Aufhebung des Regionalismus...
Während der Entstehung des Nemetischen Projektes (um...
nemetico - 9. Sep, 01:02
Zusammenarbeit zwischen...
Die Gemeinschaften Kommune Weinheim und das Grüne Haus...
nemetico - 30. Aug, 22:00
Tantrische Bauwoche im...
Die Gemeinschaft im Grünen Haus Zunsweier lädt zu einer...
nemetico - 28. Aug, 22:16

Meine Kommentare

Danke der Nachfrage
Nein, ich bin nicht offline, habe derzeit leider nur...
nemetico - 27. Nov, 10:20
verbreiten
Nun, die "Freunde Syriens" sind nicht allmächtig. Dass...
nemetico - 29. Feb, 13:39
Danke für den Link!
Hochinteressant. Nur: warum denn löschen? Verbreiten!
nemetico - 27. Feb, 04:26
US-gesteuerte NGOs
Die Existenz dieser US-gesteuerten NGOs ist auch mir...
nemetico - 31. Dez, 16:55
Genau das meine ich
Von einem Schmusekurs mit den USA habe ich nicht gesprochen,...
nemetico - 30. Dez, 23:15

Credits

Zufallsbild

Likatien-Fahne

Web Counter-Modul

Ich bin - wir werden

„Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.“ - "Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Seine Arbeit entsagt nicht, sie ist ins Gelingen verliebt statt ins Scheitern." (Ernst Bloch)

Die Zukunft der Welt

"Die Zukunft der Welt gehört der Gemeinschaft, habt also Vertrauen." (Étienne Cabet)

Größter Reichtum

“Von allen Dingen, die das Glück des Lebens ausmachen, schenkt die Freundschaft uns den größten Reichtum.” Epikur

Einstellung: Alle Links in Popups öffnen (ja/nein)

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

RSS Box


About: Über die NHZ
Alexandra Kollontai
Bauernrevolutionär Joss Fritz
Charles Fourier
Das nemetische Strategem
Der Geist der Utopie
Epikur
Ernst Bloch
Etienne Cabet
Freiheit in der Liebe
Freiheit und Verbindlichkeit
Friedrich Engels
Gemeinschaft gründen
Gemeinschaft und Integration
Gemeinschaft und Konflikt
Gemeinschaftsbildung
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren