Dienstag, 16. Dezember 2014

Nemetische Heimatzeitung wird wieder weitergeführt

Im Jahr 2010 wurde das praktische Projekt Nementien de facto eingestellt.

Das praktische Projekt bestand im Vorhaben der Begründung eines Netzwerkes von (im weiten Sinne) utopisch orientierten Gemeinschaften im geographischen Bereich "Oberrhein" (nach einem antiken keltischen Stamm, den Nemetern, "Nemetien" genannt).

Dieses praktische Projekt ist bis auf weiteres definitiv gescheitert und ist auf Eis gelegt. Doch Hoffnung stirbt nie, das ist eben das "Prinzip Hoffnung".

Doch die Utopie Nemetien ist nicht gestorben, weil sie auch repräsentativ für eine Menschheitsutopie steht.

 „Es geht um den Umbau der Welt zur Heimat, ein Ort, der allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war.“ (Ernst Bloch)

Insofern wird der Blog ab sofort wieder weitergeführt mit Themen, die im weitesten Sinne zu konkreten Utopien im Sinne Ernst Blochs gehören.

Info zu "Nemeter":
http://de.wikipedia.org/wiki/Nemeter
Info zu Ernst Bloch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Bloch
Info zum Begriff "Konkrete Utopie"
http://de.wikipedia.org/wiki/Konkrete_Utopie
Info zum Begriff "Prinzip Hoffnung"
http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Prinzip_Hoffnung
 

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Der Geist der Utopie

Ein neues nemetisches Video:

Mittwoch, 9. Juni 2010

Was machen die nur in Afghanistan?

Unter anderem: sie schauen sich den Schlafmohn an.
Ein Musikvideo des Tut- und Blasorchesters Maimont.

Sonntag, 23. Mai 2010

Einladung zum nemetischen Sommercamp 9.8.2010 bis 15.8.2010

Wo?
Im Belle Vallee zwischen Bad Niederbronn und Philipsbourg im Elsass.

In der Zeit des niedergehenden Spätkapitalismus ist es Tagesaufgabe, Keime für solidarische Gemeinschaften als Grundpfeiler einer lebenswerten Zukunft zu schaffen.

Das selbstbewusste Prekariat schreitet stolz durch den Garantismus hin zur Harmonie.
(Die Bedeutung dieses Satzes wird auch eines der Themen auf dem Camp sein)

Das Motto des Camps ist „Danketsu“.
Danketsu ist ein japanisches Wort, das gemeinhin mit „Solidarität“, „Einheit“ ins Deutsche übersetzt wird. Doch es hat noch weitere sehr emotionale Bedeutungen wie „unbedingter Zusammenhalt“, „wir lassen niemanden im Stich“, „einer für alle, alle für einen“.

Danketsu, Solidarität hat den Menschen evolutionär aus der Wildheit hervorgebracht, durch Kooperation veränderte der Mensch seine Umweltbedingungen, wodurch sich auch letztlich die menschliche Kultur entwickelte.

Unser Zeitalter ist davon gekennzeichnet, dass die Schöpfungen der Menschen sich zu verselbständigen scheinen. Die Wirtschaft in ihrer spätkapitalistischen Form ist nicht Diener der Menschheit, sondern in immer stärkerer Form ihre Geissel.

Kapitalistische Banken und Konzerne, die allesamt von Menschen geschaffen wurden, sind nicht menschlich, sie benutzen aber Menschen. Aber sie sind letztlich tote Apparate, die lediglich dem Profitmaximierungsprinzip folgen und heutzutage mehr und mehr zu tödlichen Maschinen mutiert sind, die die Menschheit ihren Bewegungsgesetzmäßigkeiten unterwerfen, auf allen Ebenen, in der Wrtschaft ohnehin, in der Politik, in der Kultur.
Demgegenüber gilt es sich auf das Prinzip der Kooperation zu besinnen, auf Danketsu, auf Solidarität, auf das Wohl der Menschen.

Der Kapitalismus ist nicht das Ende der Geschichte. Es kann nicht Ziel der Menschheitsentwicklung sein, alles und jedes zur Ware zu verwandeln.

Es ist heute die Zeit, Keime einer zukünftigen, lebenswerten menschlichen Ordnung zu schaffen, die auf Synergien, auf Zusammenwirken, auf Solidarität beruhen.

Dem widmen wir dieses und unsere zukünftigen Camps.

Kontaktmail: nemetien[at]nemetien.org

Veranstaltungen auf dem nemetischen Sommercamp

Trance- und Tanznacht
9.8.2010

Das Tut- und Blasorchester Maimont präsentiert seine Werke an Tanzmusik im Rahmen einer Trancenacht. Das Spektrum reicht von Ambient Techno über Hardrock, Blues, Funk bis hin zu Bossa Nova.


Liebe und Arbeit bei Charles Fourier
10.8.2010

Vortrag mit PC & Bildern
Der Frühsozialist Charles Fourier entwickelte als Satiriker und Sozialkritiker zur gesellschaftlichen Realität seiner Zeit die Vision von der Harmonie, einer Gesellschaftsordung, auf die sich die Menschheit notwendigerweise hinentwickelt, will sie nicht zurückfallen in Wildheit und Barbarei.
Diese Gesellschaftsordnung begründet sich nicht auf Zwang, sondern auf der Kultivierung der menschlichen Leidenschaften. Der „Unitismus“, die Leidenschaft, das eigene Glück mit dem Glück der anderen zu verbinden, wird „Pivotale“ (Drehpunkt) dieser (klassenlosen) Gesellschaftsordnung sein.
Diese Ordnung wird durch Zwischenstufen erreicht, wovon die nächstliegende für Fourier der "Garantismus" ist. Im Garantismus werden allen Menschen die unmittelbare Existenz und die Deckung der Grundbedürfnisse garantiert (Fourier ist faktisch der Erfinder des bedingungslosen Grundeinkommens).
Er gilt auch als „erster Feminist“ der Geschichte und ist ebenso der Schöpfer des (oft völlig falsch verstandenen) Begriffs „freie Liebe“. Unter „liberte amourouse“ verstand Fourier allerdings die Gleichberechtigung aller Beziehungs- und Liebesformen, aller sexuellen Orientierung und Schattierungen. Alle Menschen sollen ihre jeweiligen Leidenschaften leben und sich mit Gleichgesinnten in „leidenschaftlichen Serien“ zusammentun.
In diesem Vortrag wird das Denken Charles Fouriers vorgestellt und ausgiebig Raum für Diskussion gegeben.

Musizieren in Gemeinschaft
11.8.2010

Workshop und Event
Musizieren in Gemeinschaft hat vor allem die Aufgabe, die Trennung in Musizierende und Zuhörer aufzuheben. Alle sollen die Möglichkeit haben, sich im Rahmen einer Session musikalisch auszudrücken.
Schwarzafrikanische Sklaven sahen sich vor diese Aufgabe gestellt, als sie aus ihrer vertrauten Umgebung durch Sklavenjäger entführt auf einen anderen Kontinent verschleppt wurden und dort mit Schicksalsgenossen, mit denen sie nur die Hautfarbe verband, auch unter erschwerten und drückenden Bedingungen Kultur entwickeln, konkret Musik machen wollten. Aus diesen Wurzeln entstand das, was die Musikwissenschaft Polyrhythmik nennt und wofür es verschiedene Techniken gibt. Im Grunde muss eine Person einen tragenden Rhythmus oder ein tragendes Motiv vorgeben, an dem sich alle orientieren und in den sie sich immer wieder einhaken können. In diesem Rahmen wird Raum eröffnet für verschiedene Artikulationsmöglichkeiten, die dann alle aufeinander bezogen sind.
Wir werden uns mit den entsprechenden Techniken beschäftigen und mit ihnen üben.
Musikinstrumente sind willkommen.

Weitere geplante Veranstaltungen, die zeitlich noch nicht festgelegt sind, aber im Zeitraum zwischen dem 9.8.2010 und 15.8.2010 stattfinden werden.

- Salsakurs
- Flirtkurs
- Selbstverteidigung und Kampfkunst
- Weitere Tanzveranstaltungen
- Gesprächsrunde zum Projekt Nemetien
- (für Vorschläge offen)

Alle Veranstaltungen sind grundsätzlich freiwillig.

Organisatorisches
Küche:Im Unterschied zum „Das Sommercamp“, das vor dem unseren stattfindet, wird es keine zentrale Küchenorganisation geben. Der Campplatz liegt nicht im Dschungel, sondern mitten in der Zivilisation; der nächste Supermarkt ist 2 Kilometer entfernt. Es ist nicht nötig, Biogemüse über tausende von Kilometern per Spedition anfahren zu lassen. Und es ist auch nicht nötig, dass die Organisation der Küche das gesamte Campleben auffrisst.
Im nemetischen Camp haben die Besucher die Wahl, ob sie sich einem der vorhandenen Herdgemeinschaften anschließen werden (es wird mindestens von den beiden veranstaltenden Gemeinschaften aus Weinheim und Offenburg Herdgemeinschaften geben, denen man sich anschließen kann) oder ob sie sich ganz einfach selbst versorgen.
Kosten: der Platzverwalter erhebt von uns eine Campgebühr, die alle Besucher mittragen müssen (sowie noch andere marginale Kosten). Nach dem derzeitigen Stand wird dieser Betrag 5 Euro pro Tag und Nacht nicht übersteigen. In begründeten Härtefällen sind wir bereit, die Gebühr auch zu erlassen.
Sanitär: Es werden Naturklos und Dixitoiletten vorhanden sein. Fliessend Wasser ist vorhanden.

Das Nemetische Sommercamp wird getragen und organisiert von folgenden Gemeinschaften und Projekten:

- Lebensgemeinschaft Weinheim
- Grünes Haus Zunsweier (Triboker)
- Nemetische Heimatzeitung

Mittwoch, 28. April 2010

Nemetisches Sommercamp 9.8.2010 bis 15.8.2010

Dieses Jahr ist es soweit.

Vom 9.8.2010 bis zum 15.8.2010 findet auf dem Platz von La Belle Vallee zwischen Bad Niederbronn und Philipsbourg im Elsass das (erste) nemetische Sommercamp statt.

Die Abtrennung vom "Das Sommercamp" - Sommercamp wird damit vollzogen.

In den nächsten Tagen und Wochen werden wir für das Camp mobilisieren und dafür einladen.

Erforderlich wurde die Abtrennung wegen ständiger Intrigen durch einige Ex-Mitglieder einer vor Jahren zerfallenen instabilen Gruppe namens "Schnuggis", die sich der von mir vor 10 Jahren mitinitiierten Veranstaltung "Das Sommercamp" teilweise bemächtigt hatten und haben.

Hiermit wird das öffentlich gemacht (es macht keinen Sinn so zu tun, als gäbe es diese unwürdigen und hinterhältigen Intrigen nicht). Vom betreffenden Personenkreis setzen wir uns hiermit ab.

Für das nemetische Sommercamp stehen jetzt bereits folgende Veranstaltungsarten fest:

- Tanz- und Trancecafe mit Musik aus eigener Produktion
- Freiluft - Filmabende
- Kampfkunst Wu Shu und Hsing I
- Meditatives Bogenschiessen
- Besuche im Freilichtmuseum Bitche
- Salsa - Tanzkurs
- Flirt - Kurs
- Nachtwanderung zur Arendtsburg
- Musikwerkstatt mit dem Tut- und Blasorchester Maimont
Für weitere Programmbeiträge durch Teilnehmer unseres Camps sind wir natürlich dankbar.

Ds Motto unseres Sommercamps lautet:

Danketsu

Für alle zur Erklärung. Das wundervolle Wort Danketsu haben Augusto und ich aus Japan mitgebracht. Es wird gemeinhin mit "Solidarität" übersetzt, aber unsere Untersuchung ergab eine weitaus komplexere Bedeutung, die das Wort im Japanischen mit sich schwingen lässt.

Es ist ein Universum von Schwingungen, wie uns unser japanische Freund Tora erklärte. Es bedeutet auch so etwas wie "unbedingten Zusammenhalt", es bedeutet "Niemand wird im Stich gelassen" und es bedeutet "rote Treue".
Noch erstaunlicher, was Augusto über die Kanji - Schriftzeichen des Wortes herausgefunden hat:
Ketsu = xue in chinesisch = Blut
Dan = xian in chinesisch = militärischer Rang
also in etwa: "im Rang/Grad des Blutes". eventuell so etwas wie "Blutsbrüderschaft".

Unsere japanischen Freunde sprechen immer wieder davon, dass sie immerzu bestrebt sind, "Danketsu zu erzeugen und zu verbreitern."
Auf dem von Augusto und mir gedrehten Video auf youtube am Schluss klatschen hunderte japanischer Demonstranten den ausländischen Gästen in die Hände "Danketsu!".
(http://www.youtube.com/watch?v=JNprySYWFGo). Es hatte nach meinem Gefühl eine ungeheure Kraft.

Danketsu bedeutet gleichwohl auch: "gemeinsam kämpfen, füreinander einstehen".

Das Nemetische Sommercamp wird getragen und organisiert von folgenden Gemeinschaften und Projekten:

- Lebensgemeinschaft Weinheim
- Grünes Haus Zunsweier (Triboker)
- Nemetische Heimatzeitung

Verantwortliche Organisatoren bisher:

Augusto Yankovic
Pedro Kreye



Anmeldungen zum Camp können unter

nemetien@nemetien.org

erfolgen.

Ein allgemeiner Aufruf zu unserem Camp wird in den nächsten Tagen entworfen und in alle Mailverteiler verschickt.

Mittwoch, 17. März 2010

Einladung ins Grüne Haus Zunsweier

Ahoj! und einen herzlichen Gruß zuvor!
und: *** mögen alle wesen glücklich sein ***



Liebe Freunde,

wir laden Euch herzlich ein
zu unserem Frühlingsfest / nemetischen Neujahr

Freitag 19. März ab 18 Uhr bis
Sonntag 21. März nachmittags

im GrünenHaus bei Offenburg / Oberrhein



* Freitag 19. März

Schnupper- und Informationsabend - Fragen und Antworten

Möglichkeit zum Kennenlernen
für neue Gäste des Hauses

Abendessen



* Samstag 20. März

Betrachtung zur Zeitqualität - Wo stehen wir im Jahreskreis / wieso nemetisches Neujahr?
Befindlichkeit / Blitzlicht

Gang in die Natur - wir suchen uns einen persönlichen Frühlingsgegenstand

Neujahrsritual
Visionsforum:
Wo bin ich? Wo wollen wir hin? Wo geht's lang?
Jeder für sich und in Gemeinschaft

Frühlingsfeuer
Musik
Tanzen



* Sonntag 21. März

Meditation

Frühstück

Spazierengehen / Freiraum

Abschlussrunde
Befindlichkeit / Blitzlicht


Bitte mitbringen:
falls vorhanden, einen persönlichen Kraftgegenstand
Musikinstrumente


Wir freuen uns auf jede/n von Euch!
Herzliche Grüße aus dem GrünenHaus,

miScha :-) Renate Ralf und Pedro

Sonntag, 10. Januar 2010

Grussbotschaft vom Stamm der Likatier an den Stamm der Triboker zu Nemetein

Liebe Freunde vom Stamm der Triboker zu Nemetien,

mit großer Freude haben wir von der Gründung Eures neuen Stammes der Triboker zu Nemetien Kenntnis genommen. Dazu möchten wir Euch ganz herzlich gratulieren. Damit ist auch ein langersehnter Wunsch von uns in Erfüllung gegangen. Die Gründung Eures Stammes hat nicht nur positive innere Auswirkungen auf Euch selbst, sondern wirkt auch äußerst positiv
hinein in die weltweite Bewegung Neuer Stämme. Wir danken Euch auch für die liebevolle und anerkennende Erwähnung unseres eigenen Stammes im Zusammenhang mit Eurer Konstitution.

Von Eurer Gründungsdeklaration waren wir sehr angetan. Wir haben den Eindruck, dass sie eine sehr gute Grundlage darstellt für ein weiteres Wachsen und Gedeihen Eures Stammes.

Natürlich ist uns der Gedanke vertraut, dass neue Stämme und
Großgemeinschaften Beziehungen miteinander knüpfen und pflegen. Und diesbezüglich hat sich unsere Einstellung auch nicht geändert. Wir haben ein großes Interesse an der Pflege von Freundschaft und Zusammenwirken mit anderen Stämmen und Gemeinschaften. Insbesondere die Beziehung zu Euch ist ja durch eine langjährige Freundschaft charakterisiert und wir freuen uns darauf, die Freundschaft noch intensiver wie in der
Vergangenheit weiterzuentwickeln.

Vielleicht könnt Ihr uns noch ein paar Infos übermitteln zur
Lebensgemeinschaft/Kommune Weinhein. Diese ist uns nämlich nicht so ganz geläufig. Freuen würden wir uns auch über Fotos und ein paar Daten über die neuen Funktionsträger des Stammes der Triboker zu Nemetien. Das würde uns helfen, Euch besser kennenzulernen.

Freitag, 1. Januar 2010

NHZ wünscht allen Lesern ein gutes Neues Jahr

Die nemetische Vision geht nun in ihr zehntes Jahr. Der Fortschritt stellt sich allmählich ein, denn der erste Stamm Nemetiens, der Stamm der Triboker zu Nemetien, wurde letztes Jahr gegründet.
Wir wünschen allen Lesern und insbesondere allen Nemetern ein erfolgreiches neues Jahr, als Schritt in eine lebenswerte Zukunft.

Nemetische Heimatzeitung

Nicht Heimat suchen, sondern Heimat schaffen! --- „Es geht um den Umbau der Welt zur Heimat, ein Ort, der allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war.“ (Ernst Bloch)

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