Montag, 27. Oktober 2008

Einladung zum Nemetischen Samhain-Fest im Grünen Haus Zunsweier

Von 31.10.2008 bis zum 2.11.2008 finden im Nemetischen "Grünen Haus Zunsweier" Samhain - Festlichkeiten statt.
Samhain zu feiern hat bei uns Nemetern schon eine gewisse Tradition. Einigen Lesern möge das legendäre Samhain 2004 noch im Gedächtnis geblieben sein.

Das Samhain-Fest symbolisiert den Beginn des dunklen Halbjahres. An diesem Tag – so glaubten die Kelten – sei die Grenze zwischen den Welten offen, wie auch an Beltane. Aus diesem Grund nahm man an, dass die verstorbenen Ahnen in dieser Nacht auf der Erde wandeln, um ihre Verwandten zu besuchen. Um ihnen den Weg zu leiten, stellte man Lichter in den Fenstern auf.
(wikipedia)

Wir wollen Samhain nicht als düsteres Totenfest begehen, sondern die eigentliche geistige Essenz (die Zeitqualität) dieses Festes in unserem Sinne kreativ interpretieren.

Unter Ahnen verstehen wir sowohl die persönlichen Ahnen verwandtschaftlicher Art, als auch die menschheitsweiten Ahnen universeller Art.

Da wo wir heute zeitlich und örtlich stehen, haben ungezählte persönliche und universelle Ahnen den Weg für uns bereitet, und auch wir werden dereinst selbst alle Ahnen von Nachkommen und Nachgeborenen sein.

In diesem Geiste möchten wir Samhain begehen.

Programm

Freitag, der 31.10.2008

ab 18:00 Uhr

Ankommen in Zunsweier in der Michael-Armbruster-Straße 7, 77656 Zunsweier

Willkommen und Begrüßungsumtrunk

ab 20:00 Uhr

Tanz und Musik im Meditationsraum
(ohne Schuhe)

gern gesehene Mitbringsel: fetzige Musik, Brennholz, fröhliche Getränke

Samstag, der 1.11.2008

ab 10:00 Uhr

Samhain - Frühstück

gern gesehene Mitbringsel: Kleinigkeiten fürs gemeinsame Frühstück

ab 14:00 Uhr

Veranstaltungsangebote am Nachmittag:
  • Meditation
  • Nemetien – was man weiß, was man wissen sollte
  • Wu Shu (chinesisch-nemetische Kampfkunst)
  • Erstellung von Opfergaben für die abendliche Zeremonie (z.B. Bilder malen)
ab 17:00 Uhr

Samhain - Zeremonie am Ahnenhügel des Hauses

(Beginn vor Sonnenuntergang)

empfohlene Mitbringsel:
  • persönliche Erinnerungen an konkrete Menschen, die dir viel bedeuteten
  • Erinnerungen und Erzählungen über deine Eltern und Vorfahren (was haben sie dir mit auf den Weg geben können?)
  • Erzählungen über andere Menschen, zu den Menschheitsahnen gehörem (Menschheitslehrer)
abends geselliges Beisammensein ggfs mit Film

Sonntag der 2.11.2008

ab 10:00 Uhr

Frühstück

ab 13:00 Uhr

Gemeinsamer Saunabesuch (Offenburg oder Baden-Baden)

anschließend:

Ausklang

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Für persönliche Rückfragen empfehlen wir einen kurzen Telefonanruf bei Mischa:
0781/9902777

Freitag, 3. Oktober 2008

Zettelkasten eröffnet

Liebe Leser,

gewiß führen Sie zu Hause eine Art Zettelkasten.
Manchmal kommt es doch vor, daß man eine zündende Idee hat, die nicht gleich wieder verloren gehen soll.
Sinnvoll bei solchen kreativen Einfällen ist es, sie sofort zu notieren und in einen Zettelkasten zu werfen.
Es kann sich um eine Rduiment einer Idee handeln, einen Geistesblitz, eine Vorstellung, ein Impuls.
Später mag man ihn dann ausformulieren und beispielsweise ein Konzept daraus entwickeln. Oder gar ein Projekt.

Wir richten hier in der Nemetischen Heimatzeitung Online nunmehr einen kollektiven Zettelkasten ein.

Freunde und Verfechter der Nemetischen Idee können nun - ab sofort - ihre Ideen posten und sie unter die Kategorie "Zettelkasten" einordnen.

Und gemeinsam können wir an der jeweiligen Idee (etwa durch Kommentare) weiterarbeiten.

So die Intention der Idee Zettelkasten.

Montag, 22. September 2008

Begegnung in der Fülle - Einladung zum Nemetischen Erntedankfest 2008

Vom 2.10. bis zum 5.10.2008 findet im Grünen Haus Zunsweier das Jahreskreisfest statt, das dem christlichen Erntedankfest und seinen heidnischen Vorläufern entspricht.

Wir haben uns gemeinsam überlegt, was dieses Jahreskreisfest grundsätzlich bedeutete, und auch, wie wir es gern und sinnvoll begehen würden.

Was bedeutet also Erntedankfest?
Zunächst einmal rein wörtlich: Dank für die Ernte. Unsere Ahnen dankten den Kräften der Natur, die sie in Göttern personifiziert sahen, für die Ernte eines Ackerbaujahres.
Auszug aus wikipedia:
Der Ursprung des Erntedankfests reicht bis in die vorchristliche Zeit zurück. In Mittel- und Nordeuropa wurde Erntedank (Haustblot) zur Herbst-Tagundnachtgleiche (23. September) mit einem Dankopfer gefeiert. Ähnliche Riten gab es in Israel, Griechenland oder im Römischen Reich. Im Judentum gab und gibt es das Schawuot, das Wochenfest, nach Beginn der Ernte und das Sukkot, das Laubhüttenfest, im Herbst am Ende der Lese (2 Mos 23,16 EU)
In der katholischen Kirche ist ein Erntedankfest seit dem 3. Jahrhundert belegt.


Wir nehmen es mit dem Datum nicht so genau (wir lassen uns von Traditionen inspirieren, aber machen uns nicht zu Sklaven von ihnen) und entschieden uns, wegen des günstig liegenden „Tages der deutschen Einheit“ (ein ansonsten sehr sehr blasser „Feiertag“) das Nemetische Erntedankfest auf das genannte Wochenende zu verlegen (3.10.-5.10., wobei wir am Abend des 2.10. schon beginnen wollen).

Natürlich leben wir nicht mehr in einer Ackerbauernkultur, sondern in einer hochgezüchteten spätkapitalistischen industriellen Gesellschaft. Wir können also nur schlecht auf eine eigene Ernte beziehen (allenfalls Mischa könnte das teilweise), wo wir im Supermarkt Nahrungsmittel kaufen, deren Basisprodukte wir nicht selbst angebaut haben.

Trotzdem meinen wir, dass wir auch das ehrwürdige Erntedankfest, das stets ein freudiges Fest war, selbst in Jahren schlechter Ernte, in unsere heutige Zeit und vor allem in unser Projekt einer lebenswerten Zukunft transformieren können.

Gewissermaßen säen wir ja auch virtuell, auf anderen Ebenen als der bodenständigen Landwirtschaft, und wir ernten auch, was wir gesät haben.

Das Sprichwort „Man erntet, was man gesät hat“ bringt zum Ausdruck, dass zwischen dem eigenen Handeln und der Resonanz, die wir von der Umwelt erhalten, ein Zusammenhang besteht. Gewiß, es kommt auch vor, dass mühevolles Säen nur karge Ernte hervorbringt, und umgekehrt. Der Zusammenhang ist zwar nicht direkt ( wir bekommen nicht immer, was wir uns erhofft haben ), aber er ist vorhanden, und natürlich kommt es auch darauf an, auf welchen Boden man welchen Samen sät.

Doch verglichen mit den Ackerbauern etwa der Jungsteinzeit, der Eisenzeit oder der Antike leben wir heute in einer materiellen Fülle. Es ist auch sinnvoll, sich das bewusst zu machen, auch wenn es sicher richtig ist, dass die krisenhafte Entwicklung der spätkapitalistischen Industriegesellschaft viele Menschen in Existenznöte, Selbstzweifel und Depression stürzt.

Doch hinsichtlich der grundlegenden Nahrungsmittel, ja selbst gängiger Genussmittel (wie Wein, Tee, Gewürz, Bier etc.) leben wir im Vergleich zu unseren Ahnen in materieller Fülle.

Das ist ein Gedanke, den wir gern aufgreifen würden: die Fülle.

Nur wer erkennt, was schon geleistet, was erreicht worden ist, kann auch den Mut und die Energie besitzen, zu noch Höherem, Besseren für sich und alle Menschen zu streben.

Wir halten es also für sinnvoll, am Nemetischen Erntedankfest die Fülle als Symbol und als Archetyp zu zelebrieren und zu feiern, ja auch eine gewisse Art auch zu beschwören.

Viele spirituelle Lehren sagen: du musst feiern, zelebrieren, beschwören, was du an Energien anziehen willst.

Gewiß ist auch immer Realitätssinn, Sachverstand und Tatkraft nötig, um die Energien dann auch in greifbare Materie umzusetzen. Das ist unbestreitbar.

Aber die Ausrichtung der eigenen Psyche ( wenn man so will: der eigenen Seele) auf den erwünschten Zustand liefert auch die notwendige Energie, um Realitätssinn, Sachverstand und Tatkraft zu entwickeln.



Und da wir eine Gemeinschaftsbewegung sind, wollen wir die Energie der Fülle auch in Gemeinschaft und gemeinschaftlich zelebrieren, erleben und beschwören. Und wir wollen uns darin üben, die vom genialen Charles Fourier zur „Leitleidenschaft“ (Pivotale = „Drehpunkt“) einer Zukunftsgesellschaft erhobene „Passion“ des „Unitismus“ zum Aufflug zu bringen.

Unitismus
– so nannte Charles Fourier Neigung eines Menschen, sein Glück mit dem Glück aller anderen in Einklang zu bringen. Das war für den großen Utopisten die Gegenleidenschaft zum Egoismus, welche letzteren letztlich überflüssig macht und somit überwindet. Verwirklichung des Unitismus bedeutet aus Fouriers Sicht den „kollektiven Aufflug aller Leidenschaften“.

Natürlich wissen wir, dass die Leidenschaft des Unitismus unter den Menschen unserer Kultur scheinbar wenig verbreitet ist. Der dagegen verbreitete Egoismus ist in aller Regel die verletzte Form dieser Leidenschaft, die Kruste und Narbe über ihren Wunden. Zweifellos wird unsere heutige Kultur nicht vom Unitismus bestimmt, sondern von einer Ellbogenmentalität, die im Verlust des anderen einen Gewinn für sich selbst sieht, und umgekehrt, wofür die neoliberale spätkapitalistische Globalisierung nur der konzentrierteste Ausdruck ist.

Von daher halten wir es für konsequent, hier einen wichtigen Akzent für eine lebenswerte Zukunft zu setzen, denn für uns es „geht um den Umbau der Welt zur Heimat, ein Ort, der allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war.“ (Ernst Bloch)

Soweit unsere Leitgedanken zum bevorstehenden Nemetischen Erntedankfest.

Nun zum Organisatorischen.

Zunächst wäre es uns wichtig, wenn die Menschen, die zu diesem Fest kommen wollen, es uns kurz per Mail mitteilen. Dies hat den Zweck, das wir in etwa bei unseren organisatorischen Vorbereitungen auf die Anzahl der Teilnehmer vorbereiten können, und ggfs. Rechtzeitig im Vorfeld geeignete Maßnahmen treffen können.

Unsere Bitte an euch:

Bringt mit, was für euch Fülle repräsentiert

Wir meinen das so, wie wir das sagen. Es kann sich um Speisen und Getränke handeln, es kann sich um Düfte oder um eure Lieblingsmusik handeln. Es kann sich auch um andere materielle ( ggfs. rituelle) Gegenstände handeln, oder um Veranstaltungsangebote, die das gemeinsame Fest bereichern.

Gemeinsame Fülle entsteht, wenn alle ihre Fülle in die Gemeinschaft einbringen.

Wir werden in diesen Tagen viel „open space“ lassen, der mit der Fülle der Teilnehmer überschwemmt werden kann.

Das Nemetische Erntedankfest wird insofern ähnlich gehandhabt werden wie das traditionelle Sommercamp in Niederbronn.

Jedoch haben wir auch hier – zur Strukturierung – vier Schwerpunkt – Veranstaltungen an den vier Tagen angesetzt. Alle Veranstaltungen, das sei ausdrücklich betont, sind freiwilliger Natur. Wir haben keine Pflichtveranstaltungen.

Schwerpunkte:

2.10. (abends) Begrüßung und Tanzparty
3.10. Stockacker – Ritual
4.10. Sauna – Message
5.10 Teilpersönlichkeiten Analyse

Zur Erläuterung der einzelnen Veranstaltung.

Tanzparty
Wir machen einfach Tanzmusik und laden alle ein, ihre diesbezügliche Lieblingsmusik mitzubringen. Und natürlich gute Laune und Energie.

Stockacker – Ritual

Zum Grünen Haus Zunsweier gehört auch ein Stockacker genanntes Ackerstück auf freiem Feld, das bislang weitgehend brach lag und das einer gemeinschaftsfördernden zukünftigen Verwendung zugeführt werden soll. Raven wird ein zeremonielles Ritual im Stile früherer Rituale auf dem Orensberg oder dem Maimont durchführen.
Man könnte auch von einer „Taufe“ dieses Grundstückes von Mischa sprechen. Wie alle nemetischen Rituale wird auch dieses erlebnisorientiert, gemeinschaftlich, humorvoll und doch ernsthaft, „verrückt“ und „abgefahren“ durchgeführt werden (wenn die Teilnehmer sich darauf einlassen können).
Bringt Erde zu diesem Ritual mit (nicht viel, es reicht eine Tüte), von einem Ort, dessen Energie ihr zum Stockacker tragen wollt. Und was euch so einfällt, was zeremoniell passen könnte. Feuerholz zum Beispiel. Weihrauch. Neuer Wein. Zwiebelkuchen.

Sauna – Massage
Im Grünen Haus Zunsweier befindet sich noch keine Sauna (in Zustand, der sich sicherlich noch ändern wird und von den Bewohnern angestrebt wird). Von daher haben wir für Samstag einen gemeinsamen Wellness – Tag in einer öffentlichen Sauna vorgesehen, ergänzt durch einen gemeinsamen Massageabend. Der Massageabend allerdings findet in Zunsweier statt.
Es ist sinnvoll, wenn alle Menschen, die an dieser Veranstaltung teilnehmen wollen, sich entsprechend für Sauna und Massage ausrüsten.
(Wärme Therme Sauna Plantschen Bad)

Teilpersönlichkeitenanalyse
Raven entwickelte in Zusammenarbeit mit Winnie und Gisela – Katharina eine Methode zur Selbstanalyse und zur Handhabung innerer und äußerer Kommunikation. Sie basiert darauf, dass eine menschliche Person so gut wie immer aus verschiedenen Persönlichkeitsanteilen besteht, die vollkommen unterschiedlich sein können (Wer sind wir und wie viele?). Teilweise stellen sie die Anpassung an äußere Umstände dar (Beruf, Familie, Liebe etc.), teilweise repräsentieren sie verschiedene Anlagen, Energien und Wesensaspekte der betreffenden Person. In dieser seminarischen Veranstaltung werden die Teilnehmer selbst die Differenziertheit der eigenen Persönlichkeit erforschen und in eine begrenzte Anzahl von Teilpersönlichkeiten strukturieren. Es werden Erfahrungsberichte zu dieser Methode dargestellt. Und natürlich unterstützen sich alle Teilnehmer gegenseitig in diesem Werk, dessen Ergebnisse jeder für sich mit nach Hause nehmen kann.
Wenn Ihr an dieser Veranstaltung teilnehmen wollt, so bringt bitte einen Schreibblock (DIN A 4) und Schreibzeug mit, sowie Figuren und Bilder, mit denen ihr euch auf die eine oder andere Weise identifiziert. Das ist so gemeint, wie es geschrieben ist. Erfahrungsgemäß besitzt jeder Mensch persönliche Gegenstände symbolischer Art, die ihn für sich selbst repräsentieren. Wenn ihr diese Dinge mitbringt, so erleichtert ihr euch selbst das Werk.
Fragen zu dieser Veranstaltung im Voraus werden gerne beantwortet, schreibt an
Raven[at]nemetien.org

Es wird darüber hinaus weitere Angebote geben, deren Zeitpunkt noch bekannt gegeben wird:

- Meditation mit Mischa
- Wu Shu im Tung Jen Chuan – Stil („Kung Fu“)
- Kreative Kommunikation in Kreisform
- Nemetischer Atavismus
- Gesprächskreise zu den Themen Liebe, Arbeit, Freundschaft, Gemeinschaft
- Waldspaziergang
- Filmabend (gemeinsam einen Film sehen und dann über ihn sprechen)
- Und was sonst noch so kommt

Wir werden hier in der NHZ - und ggfs. auch per Mail (an Interessenten, die gemailt haben) -weitere Einzelheiten noch bekanntgeben.

Für persönliche Rückfragen empfehlen wir einen kurzen Telefonanruf bei Mischa:
0781/9902777

Noch eine kurze Vorankündigung für Samhain

31.10.-2.10.2008
Das ist das Ahnenfest, steht für Versöhnung und Heilung, und beinhaltet Abschied und Ehrung von Altem, Samen setzen für Neues. Doch dazu wird noch ein eigener Artikel erscheinen.

Raven

Für die

Gruppe Konkrete Utopie Nemetien am Oberrhein (KUNaO)

Montag, 8. September 2008

Satsang bei Muni (Inserat)

Mittwoch, 20. August 2008

Kommentar erbeten: Nemetische Gastfreundschaft

Folgende Idee wurde von Mischa (Grünes Haus Zunsweier) entwickelt.

Willkommen in Nemetien!
Die nemetischen Häuser gewähren jedem bekennenden Nemeter Aufnahme und Unterbringung im Rahmen der nemetischen Gastfreundschaft. Sie verstehen sich als freie nemetische Gasthäuser.
Die nemetischen Häuser bilden Konsens über den Rahmen der nemetischen Gastfreundschaft (z.B. drei Tage satt, warm und trocken) und bekunden, sich grundsätzlich daran zu halten (außer in begründeten Ausnahmefällen).
Es erfolgt von beiden Seiten (Gastgeber wie Gast) eine Wertschätzungsbescheinigung in einem geeigneten Web – Thing (z.B. ein Forum im Internet).

Für diese Idee werden Kommentare und Anregungen erbeten.

Symbolentwurf für die nemetischen Gasthäuser:

Mittwoch, 13. August 2008

Sommercamp 2008 in Bad Niederbronn - Was war wichtig?

In der Nachcampwoche haben wir uns im kleinen Kreis darüber ausgetauscht, was uns am Camp wichtig war und fanden das sehr fruchtbar. Daher würden wir gerne als „geistige Abschlußrunde“ zusammentragen, was uns jeweils bewegt hat. Wir freuen uns auf die Beantwortung folgender Fragen:
  • Welche persönlichen Erlebnisse werden für mich in Erinnerung bleiben?
  • Was habe ich für mich vom Camp mit nach Hause genommen?
Aus den Antworten wird (wenn gewünscht anonym) ein Reader zusammengestellt, welcher in der Nemetischen Heimatzeitung (http://nhz.nemetien.org) als Artikel veröffentlicht und als Textfile an alle Interessierten verschickt werden wird.

Gruppe „Konkrete Utopie Nemetien am Oberrhein“ (KUNaO)

ausgeführt durch raven

P.S.: Da ich derzeit noch nicht über eine vollständige Liste der Campteilnehmer 2008 und ihrer Mailadressen verfüge, versende ich diesen Text an den großen Nemetien-Verteiler mit der Bitte, ihn ggfs. an alle bekannten Sommercamp – Besucher 2008 weiterzuleiten. Diese Bitte ergeht vor allem an die Mitorganisatoren des Camps. Adressaten, die nicht auf dem Sommercamp 2008 zu Gast waren, bitte ich um Nachsicht.

P.P.S.: In diesem Zusammenhang möchte ich an die unmittelbar kommenden Veranstaltungen im Grünen Haus Zunsweier erinnern:

- Männertag im Hier und Jetzt (Sa, 16.8.2008)

- Sommerfest „Freiwilligkeit – Stille – Gemeinschaft“ (So, 17.8.2008)

- ganzheitlich-tantrische Bauwoche ( 22.8. – 31.8.2008)

Nähere Informationen zu allen genannten Veranstaltungen unter der URL: http://nhz.twoday.net/stories/5066897/

Freitag, 18. Juli 2008

Veranstaltungen August-September im Grünen Haus Zunsweier




Freitag, 4. Juli 2008

Sommersymposien der Konkreten Utopie Nemetien am Oberrhein Juli/August 2008

Symposion (oft mit Gastmahl wiedergegeben) ist eine gesellige Zusammenkunft, bei der Wein getrunken wird. Der altgriechische Ausdruck Symposion (Συμπόσιον, lat.: Symposium) steht sinngemäß für "gemeinsames, geselliges Trinken" (siehe auch wikipedia) .
Symposion oder häufiger latinisiert Symposium (Plural Symposien) bezeichnet zudem wissenschaftliche und themengebundene Tagungen mit fVorträgen und Diskussionen. Auch in Künstlerkreisen werden Zusammenkünfte oft als Symposien bezeichnet und umschreibt eine zwar lockere, aber themenzentrierte Zusammenkunft.

Wir veranstalten als Gruppe KUNAO diesen Sommer zwei Symposien, und zwar vor und nach dem traditionellen Sommercamp in Niederbronn, aber auf dem gleichen Platz. Für uns steht der Tagungs- und Gesprächsrundencharakter im Vordergrund.



Erstes Sommersymposium vom 18.7.- 22.7.2008

Am Abend des 18.7.2007 wird im wesentlichen die Jurte aufgebaut, Beginn des Symposiums ist am folgenden Tag.

Themen unseres ersten Symposiums werden sein:
  • Alternativen zur nötigungsorientierten Kommunikation: Wie erfolgreich kooperativ kommunizieren, ohne Zwang auszuüben?
  • Was heißt hier Freie Liebe?
  • Vernetzte Beziehungen: Polyamory.
  • Individuum und Gemeinschaft: Über das Verhältnis von Individualismus und Gruppenidentität in Gemeinschaften – ein Konflikt?
Wir werden zwar Kurzvorträge vorbereiten, die aber jeweils nur Gesprächsrunden einleiten sollen. Zusätzliche inhaltliche Impulse nehmen wir gern entgegen.



Sommercamp Niederbronn

Ab dem 23. Juli 2008 beginnen die Aufbautage für das traditionelle Sommercamp auf diesem Platz. Wir sind an der Camporganisation beteiligt und unterstützen die Veranstaltung, sie findet aber nicht unter unserer Leitung statt und hat eine eigene Camporganisation.
Nähere Einzelheiten zu diesem Sommercamp, dessen Kernzeit von Fr 25. bzw Sa 26.07. - So 03.08.2008 ist, bitten wir der Webseite des Sommercamps zu entnehmen:
http://www.das-sommercamp.de
Wenn ihr an diesem Sommercamp teilnehmen möchtet, so bitten wir im Namen der Veranstalter um Anmeldung unter anmeldung[at]das-sommercamp.de (das [at] bitte durch @ ersetzen).

Während des Sommercamps wird es einen geregelten Küchenbetrieb geben (NICHT auf unseren Symposien, da ist Selbstversorgung angesagt).



Zweites Sommersymposium vom 8.8.-10.8.2008

Im Anschluß an das Sommercamp verstalten wir ein zweites Symposium für alle am Projekt Nemetien interessierten Menschen.

Die Themen dieses Symposiums werden sein:
  • Wohnprojekte und Wohnungsgenossenschaften: Konzepte, Erfahrungen, Realisierung, Projekte, Ausblick
  • Gemeinschaftsbildung im urbanen Umfeld: Nachbarschatskomitees, Volksküchen, Selbsthilfegenossenschaften, Arbeitsloseninitiativen usw.
  • Anziehende Arbeit (nach Charles Fourier): vorstellbar, realisierbar, machbar?
  • Gruppengeist und Identität.
Auch hier halten wir Kurzvorträge bereit und sind gegenüber weiteren inhaltlichen Impulsen offen.

Die Teilnahme an diesen themenzentrierten Veranstaltungen ist keine Pflicht. Für die Übernachtungen auf dem Platz müssen wir pro Person und Nacht einige Euro an den Platzbesitzer entrichten, die wir von den Teilnehmern einsammeln werden.


Bitte zu den Symposien jeweils mitbringen:
- für dich zu essen, was auch immer (kein Küchenbetrieb!)
- für dich zu trinken, was auch immer
- Ein Stapelchen Holz für das Jurtenfeuer
- Schlafsack
- Wenn du nicht in der Jurte übernachten willst, möglicherweise ein kleines Zelt
- Musikinstrumente
- Gute Laune, wachen Geist, Aufgeschlossenheit

(Wir gehen davon aus, daß wir alles teilen)



Wer immer an den Symposien der Konkreten Utopie Nemetien am Oberrhein teilhaben möchte, fühle sich eingeladen und sei willkommen.



Wegbeschreibung

Aus verschiedenen Gründen möchten wir hier nicht die vollständige Wegbeschreibung vornehmen.

Wenn Sie an den Symposien teilnehmen möchten und den Weg nicht kennen, so schreiben Sie bitte eine kurze Mail an:

nhz[at]nemetien.org
(das [at] durch @ ersetzen)

und Sie bekommen eine Wegbeschreibung zugeschickt.

Gruppe KUNAO (Konkrete Utopie Nemetien am Oberrhein)

Nemetische Heimatzeitung

Nicht Heimat suchen, sondern Heimat schaffen! --- „Es geht um den Umbau der Welt zur Heimat, ein Ort, der allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war.“ (Ernst Bloch)

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Danke der Nachfrage
Nein, ich bin nicht offline, habe derzeit leider nur...
nemetico - 27. Nov, 10:20
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Nun, die "Freunde Syriens" sind nicht allmächtig. Dass...
nemetico - 29. Feb, 13:39
Danke für den Link!
Hochinteressant. Nur: warum denn löschen? Verbreiten!
nemetico - 27. Feb, 04:26
US-gesteuerte NGOs
Die Existenz dieser US-gesteuerten NGOs ist auch mir...
nemetico - 31. Dez, 16:55
Genau das meine ich
Von einem Schmusekurs mit den USA habe ich nicht gesprochen,...
nemetico - 30. Dez, 23:15

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