Mittwoch, 2. Juli 2008

Aufruf zum Sommercamp in Bad Niederbronn 2008

Auch wir von der Gruppe KUNAO möchten zur Teilnahme an dem Sommercamp in Niederbronn aufrufen.
Wir als Personen begleiten und organisieren das Camp nun schon seit vielen Jahren, zwei von uns gehören zu den Begründern dieses Events.
Das Sommercamp in Niederbronn ist von unserer Intention her weder ein rein privates, noch ein kommerzielles Camp, sondern es hat für uns (und viele andere) immer die Intention, Gemeinschaftsbildung zu fördern. Inzwischen sind wir viele Jahre weiter und haben beträchtliche Erfahrungen auf diesem Gebiet gesammelt, hier und anderswo.
Gemeinschaften zu begründen und sie zu entwickeln, ist schwer. Es steht die Aussage im Raum, dass derzeit neun von zehn Gemeinschaftsgründungen scheitern.
Nach unserer Einschätzung stimmt das. Es wirkt auf manche wie ein Schock. Sollte etwa die Legende stimmen, dass „der Mensch“ eben egoistisch ist und sich deswegen am besten, jeder für sich, durchschlagen muß, wie es die Propaganda des neoliberalen Kapitalismus behauptet? Und the winner takes it all.
Wir sind nicht dieser Ansicht. Wir sind der Ansicht, dass die Kooperationsfähigkeit den Menschen auszeichnet, und nicht Egoismus.
Aber wir verstehen, dass auch gemeinschaftsgründende Menschen alle Elemente der (kapitalistischen) Alltagskultur mitbringen und damit auch alle entsprechenden kulturellen Mechanismen, die ihnen in der Regel unbewußt sind (z.B. nötigungsorientierte Kommunikation).
Wir meinen auch nicht, dass es an „den richtigen Leuten“ liegt, denn alle Menschen sind richtig, wenn sie wahrhaft und wirklich miteinander kooperieren können (Das muss man oft erst lernen).
Für essentiell wichtig halten wir eine gemeinsame Vision, ein gemeinsames Ziel. Pflege und Weiterentwicklung eines achtsamen Umgangs miteinander erleichtern die gemeinsame Ausrichtung. Und es bedarf auch sinnvoller und zielführender, gemeinschaftlich zuvor ausgehandelter Methoden bei der Behandlung von Konflikten.

Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass Gemeinschaftssehnsucht, die viele Menschen bewegt, bei weitem nicht ausreicht, um auch wirklich Gemeinschaften zu begründen. Es gehört auch Wissen dazu. Wissen, Wahrhaftigkeit und Selbsterkenntnis.
• Wissen um die Mechanismen zerstörerischer Kommunikation in der Alltagskultur (die wir zwangsläufig in Gemeinschaftszusammenhänge hineintragen) und Schulung der Erkenntnisfähigkeit.
• Wissen um die Bedingungen erfolgreicher Kooperation zwischen den Menschen.
• Wissen um sinnvolle Methoden der Konfliktbearbeitung und –lösung.
Auch:
• Wissen um Rechtsformen, um Finanzierungsmöglichkeiten, um unsinnige und sinnvolle Organisationsformen.
Und Wahrhaftigkeit:
• Wissen um die Wünsche und Vorstellungen, die andere bewegen, weil nur dann kann ich mich mit ihnen verbinden
• Wissen auch um meine eigenen Wünsche und Vorstellungen, um sie zu offenbaren. Denn nur einen Menschen, den ich begriffen habe durch seine Wahrhaftigkeit, dem kann ich vertrauen.
Wir rufen also dazu auf, Wissen auszutauschen und Wahrhaftigkeit zu üben.

Nicht vergessen: eine von zehn Gemeinschaftsgründungen ist auch erfolgreich, und sowohl von den gescheiterten als auch den erfolgreichen gilt es unendlich viel zu lernen.

Von daher möchten wir gern diese zwei Impulse in das Sommercamp hineingeben: Wissen um die Gesetzmäßigkeiten von Gemeinschaft, und Wahrhaftigkeit.
In diesem Zusammenhang werden wir auch immer wieder unser Projekt Nemetien in seinen vielfältigen Aspekten vorstellen.

Gruppe KUNAO (Konkrete Utopie Nemetien am Oberrhein)
nähere Informationen zum Sommercamp in Niederbronn
http://www.das-sommercamp.de

Donnerstag, 26. Juni 2008

Nemetische Gruppe gibt sich den Namen "KUNAO"

Die am 18.Mai 2008 gegründete nemetische Gruppe hat sich in einem konsensualen Entscheidungsprozess für den Namen "KUNAO" entschieden.
KUNAO bedeutet "Konkrete Utopie Nemetien am Oberrhein".
Der Name wurde aus über 30 Namensvorschlägen ausgewählt. Nachdem etwa ein halbes Dutzend Namensideen in die engere Wahl gekommen waren, entschieden wir uns für diesen Namen, weil der der gegenwärtigen Entwicklungsphase der Gruppe und des Projektes am besten angemessen erschien und weil der Name als Abkürzung doch durchaus klangvoll erscheint.

KUNAO erhebt natürlich keinen Alleinvertretungsanspruch auf das nemetische Projekt. Wer immer sich mit den 7 Leitideen identifizieren kann, ist aufgerufen, sich auf der Grundlage mit anderen zusammenzuschließen.

KUNAO wird in der nächsten Zeit mit einigen Initiativen aufwarten. Insbesondere im Umfeld des Sommercamps in Bad Niederbronn sind Veranstaltungen geplant.

Mittwoch, 25. Juni 2008

NHZ sucht Mit - Autoren

Die NHZ sucht Mit - Autoren, die dazu beitragen wollen, die Nemetische Heimatzeitung zu einem sinnvollen und anerkannten Medium der Bewegung intentionaler Gemeinschaften zu machen.

Wir nehmen gerne Autoren auf für folgende Themenbereiche:
  • Geschichte der intentionalen Gemeinschaften
  • Vordenker intentionaler Gemeinschaften
  • Geschichte der Region Nemetien
  • Kommunikation und Konfliktlösung
  • Theorie und Praxis kommunitärer Gemeinschaften
  • Erfahrungsberichte
  • Gruppenbildung und -dynamik
  • neue und erweitere Beziehungsformen
  • Wirtschaften im Sinne der Gemeinschaft
  • Kreative und gemeinschaftsorientierte Siritualität

Dienstag, 10. Juni 2008

Stammesgemeinschaft oder Menschen für Gründung gesucht (Inserat)

Ich bin Jerry Hill und habe Vorstellungen von Gemeinschaft, die eher denen eines archaischen Stammes entsprechen, in dem die Menschen „Wir“ statt „Ich“ denken. Ohne aufgesetzte Hierachien und Machtkämpfe, geprägt vom liebevollen Umgang miteinander und der Umwelt. Ohne sich zu isolieren, konstruktive statt destruktive Ziele verfolgend, für statt gegen etwas sein. Meine Visionen könnt ihr nachlesen unter der Homepage http://www.rudelhq.de/jerry/ .
Sie sind keine unverrückbaren Dogmen, sondern sollen lediglich die Richtung meiner Gedanken und Wünsche darlegen.
Nun suche ich Menschen für eine Gründungsgruppe oder eine in etwa stimmige Gemeinschaft, der ich mich anschließen kann.
Wenn ihr daran Interesse habt oder mir weiterhelfen bzw. eine entsprechende Gemeinschaft empfehlen könnt, kontaktiert mich bitte unter der E-Mail-Adresse

jerryhill[at]gmx.de
(Das [at] bitte durch @ ersetzen)

Liebe Grüße Euch allen von jerryhill

Permakultur-Zertifikatskurs (Haus Sonnenschein, 8. bis 23. Aug. 2008) (Inserat)

Unser TrainerInnenteam hat Permakultur für Ihren Lernerfolg ideal aufbereitet. Wir bieten Ihnen ein ausgewogenes Programm mit Theorie und Praxis.

Der Kursleiter Ronny Wytek ist von Bill Mollison (Mitbegründer der Permakultur) als Lehrer autorisiert. Darum erhalten Sie als AbsolventIn das Zertifikat von Bill Mollisons Permaculture Institute, welches Sie in Folge bei der Diplomierung begleiten kann.

ausführlichere Informationen hier

oder gleich hier

http://www.oekodorf.or.at/www.ger/index.html

Freitag, 6. Juni 2008

Veranstaltungsankündigung: Sommeruniversität Tamera (Inserat)



näheres siehe
http://summeruniversity.tamera.org

Dienstag, 3. Juni 2008

Epikur und der Kepos

Epikur? War das nicht so ein antiker Philosoph? Und was hat der mit Gemeinschaftsbildung zu tun, oder gar mit Nemetien?

Richtig, Epikur war ein antiker Philosoph und Begründer einer im Altertum sehr bedeutenden Schule. Diese wurde, nach dem Garten, in dem sich Epikur und seine Anhänger zu versammeln pflegten, auch Kepos genannt.
Zu seinen Lebzeiten war er wohl ein geachteter Mann, der mit seiner Anhängerschaft zurückgezogen in seinem Kepos (Garten) seine Zeit verbrachte. Er stieß mit seiner persönlichen Lebensführung weder bei den Zeitgenossen auf Kritik noch bei denen, die sich biographisch mit ihm befassten.

Glühender Hass der Christen auf Epikur

Es gibt aber kaum einen europäischen antiken Philosophen, der so sehr fehlinterpretiert und verleumdet wurde von nachgeborenen Rezensenten. Er wurde u.a. als das große Schwein bezeichnet und galt als der Philosoph der Zügellosigkeit („Hedonismus“).
Das hatte mit dem Erstarken des Christentums im späten Römischen Reich (ab ca. 300 n Chr.) zu tun. Die christlichen Eiferer, die nach Ausmerzung und Auslöschung alles Heidentums trachteten, materiell und geistig, nutzten die politische und kulturelle Macht, die ihnen seit der konstantinischen Wende zur Verfügung stand.
( http://de.wikipedia.org/wiki/Konstantinische_Wende )
Vor allem Epikur erfreute sich des besonderen Hasses der Christen, da er jegliches göttliche Eingreifen in den Lauf der Welt, jede Furcht vor göttlicher Strafe und jede Hoffnung auf göttlichen Lohn zum Aberglauben erklärt hatte. Die Philosophie Epikurs wurde daher von christlicher Seite erbittert verfolgt und schließlich völlig unterdrückt. Seine Lehre wurde entstellt, vergröbert und verfälscht. Dies und zahlreiche unzutreffende Unterstellungen seiner Gegner führten dazu, dass Epikur bis in die Neuzeit verpönt war.

Es ist daher unumgänglich, das christliche Propagandabild und die Lügen über Epikur und seine Lehre vom historischen Epikur zu trennen.

Während des Mittelalters galt er lange Zeit als der Widersacher des Christentums schlechthin. Dante Alighieri lässt Epikur in seiner "Göttlichen Komödie" (1307–1321) als „Erzketzer“ im 6. Kreis der Hölle in einem weißglühenden Eisensarg brennen.
Aber etwa ein Giordano Bruno (* Januar 1548 in Nola; † 17. Februar 1600 in Rom hingerichtet) griff in seinen Schriften vom Unendlichen, dem Universum und den unendlichen Welten u.a. auf Epikur zurück.
Mit der Physik Epikurs befasste sich auch der junge Karl Marx in seiner 1841 erschienenen Dissertation.
Die epikureische Ethik und Gesellschaftstheorie übte einen beträchtlichen Einfluss auf das philosophische Denken der Neuzeit aus. Bei Thomas Hobbes wird die epikureische Lehre vom Gesellschaftsvertrag zur Grundlage der gesamten modernen Staatstheorie. Denn bei Epikur findet sich nach Karl Marx' zutreffender Feststellung "zuerst die Vorstellung [...], dass der Staat auf einem gegenseitigen Vertrage der Menschen, einem contract social [...] beruhe".

Lebenslauf

Epikur wurde um 341 v. Chr. auf der ägäischen Insel Samos geboren. Sein Vater war als Kolonist von Athen nach Samos umgesiedelt worden, wo er als Elementarlehrer und Landwirt ein nur geringes Einkommen fand. Die Überlieferung von Epikurs Lebenslauf ist mit Lücken und Unsicherheiten behaftet, da sein wichtigster Biograph, Diogenes Laertios, erst aus dem dritten nachchristlichen Jahrhundert stammt.

Schon als 14-Jähriger fand Epikur zur Philosophie. Es heißt, sein Lehrer habe ihm das Chaos bei Hesiod nicht erklären können und ihn auf die Philosophen verwiesen. Ein Platoniker und ein Demokriteer waren seine ersten Lehrer.
Mit 18 Jahren kam Epikur nach Athen, wo er im Gymnasium eine zweijährige vormilitärische Ausbildung absolvierte, die durch die Mündigkeitserklärung und die Aufnahme in die Bürgerliste abgeschlossen wurde. Epikur hatte gerade seine Zeit als Ephebe beendet, als 323 v. Chr. Alexander der Große starb und die Athener sich gegen die makedonische Vorherrschaft auflehnten. Sie erlitten eine schwere Niederlage, in deren Folge auch Epikurs Vater als athenischer Kolonist seinen Besitz auf Samos an die makedonischen Besatzer verlor. Als 319 v. Chr. Samos an Athen zurückgegeben wurde, erhielt Epikurs Vater eine finanzielle Entschädigung für den Verlust seines Grundstücks.
Über die nachfolgenden Jahre fehlt jegliche Kunde von Epikur. Im Jahre 306 v. Chr. zog Epikur nach Athen, wo nach dem Sturz des Demetrios von Phaleron die Attische Demokratie wieder aufzuleben schien. Dort erwarb er für 80 Minen jenen Garten (Kepos), in dem er seine berühmte Schule gründete.
Er starb 270 v. Chr an Nieren- oder Harnsteinen, hochverehrt von seinen Anhängern.



Der Kepos

Warum "kepos"? Das Wort bedeutet sowohl Garten als auch philosophische Schule.
Der Begriff der "Akademie" ist bekannt? Dieser ist hergeleitet von der platonischen Akademie, einem athenischen Hain (Hain = kleines Waldstück), wo ein Heros namens Akademos kultisch verehrt wurde. Später wurde er als Gattungsbegriff für eine besondere Schulform weit verbreitet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Platonische_Akademie
Weniger verbreitet dagegen ist der Garten des Epikur, der Kepos.
Im Jahr 307 v. Chr. konnte Epikur mit Unterstützung wohlhabender Freunde den Kepos erwerben und in Konkurrenz zur platonischen Akademie eine Schule dort begründen, gewissermaßen eine „Gartenlaubenschule“.
Hunderte seiner Anhänger sollen sich dort regelmäßig getroffen haben und eine Art philosophischer Kommune gebildet haben.
Epikur, selbst Schüler einer platonischen Akademie, widerstrebte das aristokratische Gehabe der Platon - Anhänger, auch das männerbündlerisch-ausgrenzende der platonischen Lehre.
Seine Weisheitslehre überwindet die aristotelische Ausgrenzung von Ausländern, Sklaven und Frauen aus der Philosophie zugunsten einer Gleichheit der Menschen und gar eines Weltbürgertums (Aristoteles war nach bösen Zungen der berühmteste Dummschwätzer der Antike).
Epikur will keine Wahrheitssuche nur für eine Elite, er richtet seine Vorschläge zur Lebenskunst an „alle“. Der Kepos diente seinen aus Menschen aller Gesellschaftsschichten stammenden Anhängern als Versammlungsort, und er lebte dort mit seinen Schülern (anfänglich sollen es 200 gewesen sein), die teilweise von weither zu ihm kamen, nach Art einer 'Kommune' oder eines weltlichen Klosters ohne individuellen persönlichen Besitz. Im scharfen Gegensatz zu den herrschenden Sitten nahm er auch Ehepaare, Frauen (Hetären) und Sklaven als Schüler bei seinen Symposien auf.
Der freie Zugang zur Weisheit ohne Rücksicht auf Geschlecht, Rang und Herkunft, die Untrennbarkeit von Geistes- und Herzensbildung, die Schule / der Kepos als lernende Solidargemeinschaft und schließlich der integrative Grundcharakter seiner Kommune sind die Merkmale dieses Kepos.
Stand über dem Eingang der platonischen Akademie geschrieben, niemand könne hier eintreten, der nicht der Mathematik vollends mächtig war, so soll sich am Eingang des Kepos folgendes Täfelchen befunden haben:
„Tritt ein, Fremder! Ein freundlicher Gastgeber wartet dir auf mit Brot und mit Wasser im Überfluss, denn hier werden deine Begierden nicht gereizt, sondern gestillt.“
Maßhalten in Genuß und Lust war ein Grundprinzip der epikureeischen Schule:
„Schicke mir ein Stück Käse, damit ich einmal gut essen kann.“
Etwa 40 Jahre lang, bis zu seinem (wohl durch Nieren- oder Harnsteine verursachten) Tod im Jahr 270 v. Chr. blieb Epikur der geistige Mittelpunkt des Gartens, in dessen Schutz freundschaftliche Beziehungen besonders gepflegt wurden. Nach seinem Tod ging die Leitung des Kepos auf Hermachos über.
Epikurs Schule strebte keinen politischen Einfluss an und fand - von Ausnahmen abgesehen - keinen Zugang zu den Reichen und Mächtigen. Dennoch hielt sich der Kepos, zuletzt noch von dem Stoiker und römischen kaiser Mark Aurel gefördert, bis über das 2. Jahrhundert n. Chr. hinaus, also insgesamt über 500 Jahre lang (307 v. Chr. Bis 200+ n. Chr.)
Wenn wir den Kepos nicht nur als einen Garten, nicht nur als eine philosophische Denkrichtung ansehen wollen, sondern auch als eine Gemeinschaft, eine „Kommune“, dann sind 500 Jahre wirklich eine sehr erstaunliche Lebensdauer - für eine Gemeinschaft.


Epikurs Lehre
Epikurs Lehre umfasst die drei klassischen Felder der antiken Philosophie: die Physik (Naturlehre), die Logik oder hier: Kanonik (Erkenntnislehre) und die Ethik (Verhaltenslehre), wobei die letztere als Zentrum und Konstruktionsziel des gesamten Lehrgebäudes anzusehen ist.

Naturlehre
Epikur übernahm Demokrits atomistische Lehre und entwickelte sie weiter. Mit ihrer Hilfe erklärte er die gesamte Wirklichkeit auf rein materialistische Weise, also mit konsequentem Verzicht auf alle transzendenten und metaphysischen Annahmen. Er deutete alles Existierende als Ergebnis der Bewegung und unterschiedlichen Verteilung unveränderlicher Atome im Raum.

Erkenntnislehre
Erkenntnistheoretisch vertrat Epikur im Wesentlichen die Abbildtheorie. Im Gegensatz zu Demokrit sah er die Sinnesempfindungen nicht als zweitrangig an. Da die Wahrnehmung für ihn das einzige Wahrheitskriterium darstellt, ist sie auch das Kriterium für die Schlussfolgerungen über solche Dinge, die nicht unmittelbar wahrgenommen werden, wenn nur diese Schlussfolgerungen nicht im Widerspruch zu den Angaben der Wahrnehmung stehen.
Deshalb ist die logische Folgerichtigkeit für ihn eine wichtige Bedingung der Wahrheit. Die Hochschätzung Epikurs für ein den Gesetzen der Logik verpflichtetes Handeln lässt sich daran ermessen, dass er es als Merkmal des Weisen bezeichnete, lieber mit einem Plan zu scheitern als zufallsbedingt erfolgreich zu sein:
„Denn es sei schöner, dass, wenn man etwas tut, die richtige Entscheidung nicht zum Erfolg führt, als dass die falsche Entscheidung durch Zufall zum Erfolg führt.“
Epikurs Ethik
Epikur beschreibt die Lust als Prinzip gelingenden Lebens. Diese Lust kann nach Epikur als ein Freisein von Unlust beschrieben werden. Ziel ist hier nicht Lust, sondern die Befreiung vom Leid: So geht es in der epikureischen Glücksphilosophie darum, durch Freisein von Unruhe (Ataraxie) und Freisein von Schmerz (Aponetos) Glück zu erlangen - dies aber nicht durch übermäßigen Genuss weltlicher Güter, sondern durch die Konzentration auf die wirklich notwendigen Bedürfnisse, zu denen Epikur auch die Freundschaft zählt.
Epikurs Ethiklehre zielt im Kern auf Erhöhung und Verstetigung der Lebensfreude durch den Genuss eines jeden Tages, womöglich jeden Augenblicks, wie es das Motto des Horaz: carpe diem (nutze den Tag) besagt. Dazu gilt es, alle Beeinträchtigungen des Seelenfriedens zu vermeiden bzw. zu überwinden, die aus Begierden, Furcht und Schmerz erwachsen können. Die Lust am Leben stetig auszukosten, macht die Kunst des epikureischen Weisen aus

Epikur über den Tod
„Gewöhne dich daran zu glauben, dass der Tod keine Bedeutung für uns hat. Denn alles, was gut, und alles, was schlecht ist, ist Sache der Wahrnehmung. Der Verlust der Wahrnehmung aber ist der Tod. Daher macht die richtige Erkenntnis, dass der Tod keine Bedeutung für uns hat, die Vergänglichkeit des Lebens zu einer Quelle der Lust, indem sie uns keine unbegrenzte Zeit in Aussicht stellt, sondern das Verlangen nach Unsterblichkeit aufhebt. […] Das schauerlichste aller Übel, der Tod, hat also keine Bedeutung für uns; denn solange wir da sind, ist der Tod nicht da, wenn aber der Tod da ist, dann sind wir nicht da.“
Das höchste Glück
“Von allen Dingen, die das Glück des Lebens ausmachen, schenkt die Freundschaft uns den größten Reichtum.”

Ehre dem Andenken Epikurs und seines Kepos.

Montag, 2. Juni 2008

Vordenker

Die Bewegung Intentionaler Gemeinschaften hat eine große und respektable Tradition, die bis in die Antike zurückreicht.

Die NHZ veröffentlicht immer mal wieder Artikel zu den Vordenkern der Intentionalen Gemeinschaftsbewegung.

Bisher erschienen Artikel über:
- Alexandra Kollontai
- Charles Fourier
- Ernst Bloch (Philosoph der konkreten Utopie)
- Etienne Cabet (Begründer der ikarischen Kommunisten)
- Friedrich Engels
- John Noyes (Begründer der Oneida - Kommune)
- Pierre Leroux (religiöser utopischer Sozialist)
- Epikur (gemeinschaftsorientierter antiker Philosoph)

Sonntag, 1. Juni 2008

Umfragen

Um die Nemetische Heimatzeitung zu verbessern, brauche ich euer Feedback, liebe Leser.

Wenn ihr einen Mausklick Zeit habt.....


Umfrage "Wie fanden Sie zur NHZ?"


weitere Umfragen folgen...

Suche Kontakte zu Polyamoriern

Polyamory steht für ständige Mehrfachbeziehungen zwischen Männern und Frauen.
Die einfachste Polyamory - Struktur ist ein Dreieck.

Ich suche Menschen, die
- in polyamorischen Beziehungen leben
- oder schon lebten
- oder die sich für diese Thematik interessieren

zur Mitarbeit an der Gestaltung der Webseite. Es geht konkret darum, die Webseite um Erfahrungsberichte zu erweitern.

http://polyamory.nemetien.org

Kontakt: polyamory [at] nemetien.org

Vision Ikarien

Über den utopischen Kommunisten Etienne Cabet gab es schon einen Artikel.

In diesem Text soll es speziell um seine Vision "Ikarien" gehen.

Durch einen Artikel in seiner Zeitschrift "de Populaires" fiel Etienne Cabet in Ungnade wegen Majestätsbeleidigung des französischen "Bürgerkönigs" Louis Philippe und wurde vor der Wahl zwischen Gefängnis oder Exil gestellt.

Er entschied sich für fünf Jahre Exil in England. Er sprach kein Englisch und hielt sich viel im Britischen Museum auf.
Während seines Exils verfasste er den utopischen Roman "Voyage en Icarie".
Als Vorlage dazu dienten ihm die Theorien Owens, mit dem er sich auch persönlich traf, Buonarottis "Babeuf und die Verschwörung für die Gleichheit" von 1828, Morus’s "Utopia" u.a.
"Voyage en Icarie" ,geschrieben 1839, erschien 1840.
Das Buch war ein großer Erfolg bei den unzufriedenen Massen in Frankreich. Manche Arbeiter legten sogar zusammen, um sich ein Buch zu kaufen. Es wurde ihr "Evangelium".
1840-48 kamen 5 Auflagen heraus.

Das Buch ist in Romanform geschrieben und erzählt die Reise eines jungen Lords zu einer abgelegenen Insel, deren Bewohner gerade die Revolution zum Kommunismus hinter sich haben.

Der junge Lord kann seine Begeistung für die Segnungen der Demokratie nicht verbergen. Dass ein Adliger dermaßen Partei ergreift, begeisterte offenbar die proletarischen Leser.

Voyage en Icarie beschreibt einen komplett durchorganisiertern Arbeiterstaat auf einer großen Insel, dessen oberstes Prinzip die vollkommene Gleichheit und Gütergemeinschaft war.
Das Volk ist in 1000 Gemeinden aufteilt, die Hauptstadt heißt Ikaria. Die Städte und Gemeinden sind architektonisch alle streng symmetrisch angelegt. Im Zentrum die Hauptstadt Ikaria, die eine Kreisform besitzt

Die Volksvertreter Ikariens werden demokratisch gewählt. Es werden Komitees gebildet, die bis ins Detail zum Wohle aller entscheiden.

Alle Ikarier werden z.B. zentral mit wechselnden Menues bekocht. Sie speisen alle gemeinsam in prachtvoll ausgestatteten Speisesälen. Es gibt ein ikarisches Kochbuch, das die besten und gesündesten Nahrungsmittel aufführt.

Ein Komitee von Experten entscheidet über die Kleidung der Ikarier. Zu jedem Anlass werden Uniformen hergestellt, deren Stoffe elastisch sind, damit sie für verschiedene Größen passen. Die Farbe kann nach Geschmack gewählt werden.

Die Bewohner Ikariens kommen in den Genuß der neusten technischen Errungenschaften. Ikarien kennt bereits eine Art Straßenbahn und Ampelanlagen.

Alle Ressourcen werden nach dem Maßstab "zuerst das Nötige, dann das Nützliche, zuletzt das Angenehme" aus dem Gesellschaftskapital bestritten, von Kleidung über Nahrung bis hin zu den Werkzeugen etc.

Das Einkommen wird progressiv besteuert, das Erbrecht ist abgeschafft, der Staat regelt die Löhne bzw. schafft sie ganz ab. So garantiert die Arbeit keinen höheren Lebensstandard mehr, es entwickelt sich keine Oberschicht und alle werden gleich geachtet. Besondere Leistungen werden allein durch öffentliche Auszeichnungen belobigt. Auch die Aristokraten (!!) sind allen gleichgestellt, zufrieden üben sie handwerkliche Berufe aus.
Ikarien verfügt über staatliche Werkstätten (Manufakturen) und Ackerbaukolonien.
In Ikarien gibt es keinen Bedarf für "ungesunde" Berufe, wie z.B. Wirte und Waffenschmiede.

Der Gründer Ikariens, Ikar, wird an jeder Strassenecke mit Denkmälern, Inschriften und Plakaten verehrt.
(Liest sich aus heutiger Sicht natürlich seltsam, wenn man an die Ikonomanie etwa des Stalinismus denkt).

Eine freiwillige Selbstzensur der Ikarier ersetzt jede Polizei.
Eine Nationalzeitung, die allen zugeschickt wird, veröffentlicht das Geschehen in dem Staat.
Das Erziehungssystem besteht aus einer Grundausbildung und 12 Jahren moralischer Erziehung.
Frauen verlassen mit 17 die Schule, Männer mit 18. Im Alter von 50 Jahren dann, gehen die Frauen in Ruhestand und die Männer mit 65.
Von Kindheit an lernen die Bewohner die Mehrheit zu respektieren und ordnen sich ohne Murren unter.
Künstler und Dichter schaffen ihre Werke nur zum Wohle des Staates (z.B. besingen sie technische Errungenschaften).

In Cabets Utopia sind alle Menschen zufrieden und glücklich, ein Ikarier spricht es aus: "Der Mensch gehorcht gerne einer Ordnung, die er selbst gemacht hat".

Aus heutiger Sicht wirkt Cabets Ikarien streng und reglementiert. Bekanntlich attackierte Charles Fourier Cabets Vorstellungen heftig (und umgekehrt Etienne Cabet den Fourier auch).

Ein Bedürfnis nach Platz für Spontanität der Ikarier gab es in Etienne Cabets Ikarien nicht. Mögliche Konflikte zwischen dem Interesse der Gemeinschaft und der Individuen werden ausgeklammert.

1847 hatte Cabet ca. 400000 Anhänger in Frankreich. Eine ungeheure Zahl für die damalige Zeit.
Sie drängten bald nach einen praktischen Beweis für die Theorie, sie wollten das Experiment.


Das ehrgeizige utopische Experiment in dem amerikanischen Städtchen Nauvoo scheiterte, nicht zuletzt am unduldsamen und herrischen Charakter Cabets selbst.

Doch seine Vision von Ikarien inspirierte die Arbeiterbewegung seiner Zeit gewaltig, und selbst aus der Kritik seiner Utopie gingen wertvolle Impulse aus.

Auch wenn er gelegentlich als der "bürgerlichste" aller Frühsozialisten bezeichnet wird und seine persönlichen Bestrebungen zu Realisierung seiner Utopie scheiterten, auch wenn sein utopischer Entwurf aus heutiger Sicht teilweise eher skurrile Züge trägt, so ist doch sein Lebenswerk, für das er alle seine Kräfte einsetzte, zu würdigen und zu respektieren.

Er ist in jeder Hinsicht einer der Urahnen der Arbeiterbewegung und der Bewegung Intentionaler Gemeinschaften, und selbst in seinem Scheitern und in seinen Irrtümern einer der größten der menschlichen Geschichte.


Ein Auszug aus seinem utopischen Roman:

Arbeiter, auf nach Ikarien!

Denkt über euer Los nach und ihr müßt einsehen, daß euch das Elend packt, wenn ihr den Mutterleib verlassen habt, und daß es sich nicht eher von euch trennt als wenn ihr im Sarge ruht.

Ihr, Proletarier, Söhne der Proletarier, wandelt in schmutzigen Lumpen einher, darbt am Geist und hungert am Magen; schaut nur zu oft böses Beispiel, arbeitet zu oft über eure noch jugendlichen Kräfte, so steht es um eure Kindheit. Dann kommt Arbeiten und immer Arbeiten bis auf Schweiß und Blut, Arbeiten voll Gefahren, voll Ekel, und ohne genügenden Lohn, Arbeitslosigkeit und Schulden; Krankheiten; Militärdienste; Handwerksbuch; keine Aussicht, stete Unruhe über den morgenden Tag. So lebt ihr in eurer Jugend. An Ehe und Familie haben viele nicht zu denken; und die, welche sich verheiraten, bereuen es oft, so fürchterlich lasten auf ihnen die Sorgen. ~ Und euer Alter, nach langem Arbeiten und vielfältigen Vaterlandsdiensten, hat wieder, zur Vergütung, nichts als Jammer, Elend, Qualen, Hospital und Selbstmord zu erwarten. Dicht neben euch seht ihr eure Meister und Gebieter prassen und Gold rollen; sie haben sozusagen bloß die kleine Mühe auf die Welt zu kommen, dann finden sie reichlichst alles was sie brauchen, um nicht zu arbeiten, nicht zu produzieren, aber trotzdem zu genießen. Ihr habt keine Genüsse, obgleich ihr alles hervorbringt. Allein, Freunde seid gerecht: diese beneideten Klassen sind auch mit ihren Sorgen, ihrem besonderen Kummer geeinigt; sie auch sind Schlachtopfer der alles verschuldenden Gesellschaftsorganisation. Immerhin; aber ihr, ihr seid elend, und es muß uns Arbeitenden endlich irgendwoher Heilung kommen, deucht mir.

Blickt nach Ikarien in Amerika, dort wird das Proletariat nicht mehr vorhanden sein, ebenso wenig schwelgende Reiche. Dort sind alle Bürger die Besitzer des allgemeinen, gesellschaftlichen, nationalen und nicht zu teilenden Eigentums. Also ist Armut drüben nicht möglich. Ebenso wenig Arbeitsleute und Arbeitsmeister; stattdessen Assoziierte, brüderlich auf gleichem Fuß sich behandelnd, alle arbeitend, je nach Fähigkeiten. Alle Geschäfte gelten dort als öffentliche Ämter, und alle Ämter gelten als Geschäfte. Folglich gibt es keine Ausbeuter, keine Auspresser, keine Aussauger dort. Keine Tagelöhner werdet ihr dort haben, aber eine gerechte Verteilung der Produkte, wie zwischen Assoziierten. Keine Arbeitslosigkeit, keine Konkurrenz, sondern Arbeitsorganisation, feste vernünftige Arbeitsregeln, nach Erfahrung, Klugheit, öffentlicher Meinung und Ansicht der Mehrheit der Arbeiter selber. Die ganze Ackerbau- und Industriearbeit wird nach großen Werkstätten ausgeübt; niemand bleibt müßig, niemand ist übermäßig beschäftigt. Die Werkstätten sind zweckdienlich, gesund, schön; die Maschinen nehmen viele, ja die meiste Mühe dem Arbeiter ab. Jeder, soviel als möglich, erwählt selbst sich nach Geschmack und Lust eine Profession. Alle Amtsführer sind wählbar und absetzbar; alle Einwohner sind wählbar und wählend...




Keine Arbeits- oder Handwerksbücher mehr; kein knechtischer Soldatendienst; keine Steuer ; jeder gut behaust, bekleidet, genährt, unterrichtet, in Gesundheit erhalten durch die unablässige Sorgfalt der Regierung, d. h. der gesamten Nation; jeder in die Möglichkeit versetzt, ein Weib zu nehmen und ungestört Familienfreude zu genießen.

Keine Aristokratie, keine Vorrechtler, keine Ungleichheiten.

Reine, ganz reine Demokratie, Gleichheit nach Vernunft und Billigkeit, d. h. in Verhältnis und Proportion, stets nach den leiblich-geistigen Kräften für die Arbeit, und nach den Bedürfnissen für die Verteilung. So erst sind alle gleichmäßig beglückt. Kurz, die Arbeiter sind drüben das Volk, die Nation. Nur sie, und niemand anders, herrschen dort; denn es gibt drüben nichts als Arbeitende; sie erziehen sich in ihrem eigenen wohlverstandenen Interesse, und erst auf diesem Pfade wird die Menschheit in Ordnung kommen. Arbeiter! zaudert nicht; heute seid ihr noch geknebelt, getreten, gefesselt; Achtung hat niemand vor euch, und ihr habt weder Brot noch Arbeit nach Bedarf. Laßt uns dorthin gehen, wo dieses Elend nicht mehr sein wird, nach Ikarien!


Aus heutiger Sicht wirkt es natürlich seltsam, wenn Amerika zum Heimatland des Kommunismus (Ikarien) erklärt wird.
Aber gerade das Amerika des 19 Jahrhunderts ist sehr reich an frühsozialistischen Gründungen intentionaler Gemeinschaften.

zur Geschichte der Ikarischen Bewegung siehe auch
  • http://nihs.info/history.html
  • http://www.marxists.org/subject/utopian/cabet/index.htm

Nemetische Heimatzeitung

Nicht Heimat suchen, sondern Heimat schaffen! --- „Es geht um den Umbau der Welt zur Heimat, ein Ort, der allen in der Kindheit scheint und worin noch niemand war.“ (Ernst Bloch)

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Status des Weblogs

Online seit 6728 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 22. Sep, 11:28

Suche nach Stichworten in der NHZ

 

Aktuelle Beiträge

Nemetische Heimatzeitung...
Im Jahr 2010 wurde das praktische Projekt Nementien...
nemetico - 16. Dez, 17:28
Der Geist der Utopie
Ein neues nemetisches Video:
nemetico - 27. Okt, 19:03
Liebe und Arbeit bei...
Vorwort Ich habe den vorliegenden Text in seinen großen...
nemetico - 23. Aug, 03:25
Was machen die nur in...
Unter anderem: sie schauen sich den Schlafmohn an. Ein...
nemetico - 9. Jun, 06:45
Einladung zum nemetischen...
Wo? Im Belle Vallee zwischen Bad Niederbronn und Philipsbourg...
nemetico - 23. Mai, 23:54
Nemetisches Sommercamp...
Dieses Jahr ist es soweit. Vom 9.8.2010 bis zum 15.8.2010...
nemetico - 28. Apr, 08:36
Einladung ins Grüne Haus...
Ahoj! und einen herzlichen Gruß zuvor! und: *** mögen...
nemetico - 17. Mär, 15:37
Grussbotschaft vom Stamm...
Liebe Freunde vom Stamm der Triboker zu Nemetien, mit...
nemetico - 10. Jan, 04:48
NHZ wünscht allen Lesern...
Die nemetische Vision geht nun in ihr zehntes Jahr....
nemetico - 1. Jan, 01:24
Triboker besuchen Likatien
Vom 4. bis zum 6.12.2009 besuchten Mitglieder des Stammes...
nemetico - 11. Dez, 02:23
Stamm der Triboker hat...
Der Stamm der Triboker hat sich nun einen eigenen Blog...
nemetico - 11. Dez, 01:41
Stamm der Triboker zu...
Die Hausgemeinschaft Grünes Haus Zunsweier beschloss...
nemetico - 28. Okt, 22:04
Gründungsdeklaration...
1. Die Bewohner des Grünen Hauses Zunsweier beschliessen...
nemetico - 28. Okt, 21:56
Herbstfest im Grünen...
Für Freitag, den 25.September 2009 lädt das Grüne Haus...
nemetico - 9. Sep, 22:44
Veranstaltung "Anziehende...
Am Samstag den 12.9.2009 findet um 17:30 Uhr - im Rahmen...
nemetico - 9. Sep, 22:43
Ausflug zur Lebensgemeinschaft...
Am 11.9.2009 findet in den Räumlichkeiten der Lebensgemeinschaft...
nemetico - 9. Sep, 22:43
Im Zeichen der Wirtschaftskrise...
Das nemetische Projekt entstand um 2000 und war aus...
nemetico - 9. Sep, 01:43
Aufhebung des Regionalismus...
Während der Entstehung des Nemetischen Projektes (um...
nemetico - 9. Sep, 01:02
Zusammenarbeit zwischen...
Die Gemeinschaften Kommune Weinheim und das Grüne Haus...
nemetico - 30. Aug, 22:00
Tantrische Bauwoche im...
Die Gemeinschaft im Grünen Haus Zunsweier lädt zu einer...
nemetico - 28. Aug, 22:16

Meine Kommentare

Danke der Nachfrage
Nein, ich bin nicht offline, habe derzeit leider nur...
nemetico - 27. Nov, 10:20
verbreiten
Nun, die "Freunde Syriens" sind nicht allmächtig. Dass...
nemetico - 29. Feb, 13:39
Danke für den Link!
Hochinteressant. Nur: warum denn löschen? Verbreiten!
nemetico - 27. Feb, 04:26
US-gesteuerte NGOs
Die Existenz dieser US-gesteuerten NGOs ist auch mir...
nemetico - 31. Dez, 16:55
Genau das meine ich
Von einem Schmusekurs mit den USA habe ich nicht gesprochen,...
nemetico - 30. Dez, 23:15

Credits

Zufallsbild

Ernst-Bloch

Web Counter-Modul

Ich bin - wir werden

„Ich bin. Aber ich habe mich nicht. Darum werden wir erst.“ - "Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen. Seine Arbeit entsagt nicht, sie ist ins Gelingen verliebt statt ins Scheitern." (Ernst Bloch)

Die Zukunft der Welt

"Die Zukunft der Welt gehört der Gemeinschaft, habt also Vertrauen." (Étienne Cabet)

Größter Reichtum

“Von allen Dingen, die das Glück des Lebens ausmachen, schenkt die Freundschaft uns den größten Reichtum.” Epikur

Einstellung: Alle Links in Popups öffnen (ja/nein)

alle Links auf der aktuellen Seite in einem neuen Fenster öffnen 

RSS Box


About: Über die NHZ
Alexandra Kollontai
Bauernrevolutionär Joss Fritz
Charles Fourier
Das nemetische Strategem
Der Geist der Utopie
Epikur
Ernst Bloch
Etienne Cabet
Freiheit in der Liebe
Freiheit und Verbindlichkeit
Friedrich Engels
Gemeinschaft gründen
Gemeinschaft und Integration
Gemeinschaft und Konflikt
Gemeinschaftsbildung
... weitere
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren